Gründerin Silke Rössel: Von der Texterin zur Porzellankünstlerin
Mit Randale Porzellan bringt Silke Rössel Statements mit Wortwitz auf Keramik.
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Randale Porzellan steht für handgefertigte Porzellan-Unikate mit Schriftzug. In Schalen, Tellern oder Objekten werden Statements gestempelt – meist frech und rebellisch, manchmal mit feiner Spitze, aber immer mit Wortwitz. Das Material Porzellan ist dafür eine perfekte Komplizin: es ist edel, aber nicht abgehoben, zerbrechlich und trotzdem stark. So personalisiere ich Schalen mit dem Hochzeitsdatum oder gestalte Wandteller mit Namen, Geburtsdatum und Jubiläum als Geschenk für besondere Anlässe und für bleibende Erinnerungen. Mit Sprache zu arbeite, begleitet mich schon mein ganzes Berufsleben.
Porzellan ist für mich die perfekte Komplizin: zerbrechlich, stark und immer bereit für ein Statement.
Silke Rössel
Das Konzipieren, Schreiben und Spielen mit Worten hat mir als Copywriterin über viele Jahre große Freude bereitet. Doch irgendwann entstand der Wunsch, mehr aus meinen Worten zu machen und. Ich wollte Statements setzen – und etwas mit meinen Händen erschaffen, das bleibt. Nach rund 20 Jahren als Werbetexterin war der Schritt in die Selbstständigkeit als Keramikerin eine Herzensentscheidung und gleichzeitig eine logische Weiterentwicklung meines bisherigen Weges. Das Arbeiten mit Porzellan gibt mir die Möglichkeit, meine Erfahrungen aus dem Texten mit handwerklicher Arbeit zu verbinden. Ich möchte damit etwas Nachhaltiges erschaffen, das Menschen berührt, zum Schmunzeln bringt und ihren Alltag verschönert. Mein Unternehmen eröffnet meiner Kreativität eine neue, ergänzende Richtung, ohne dass ich meine Wurzeln in der Arbeit mit Sprache verliere.
Langfristig möchte ich meine Porzellankunst mit immer neuen Formen und Ideen weiterentwickeln und vielleicht sogar eigene Workshops in meinem Atelier in Wien anbieten. In diesen sollen Teilnehmer:innen lernen, dass man einfach machen muss und dass Fehler zum Prozess gehören – und dass daraus manchmal die schönste Kunst entsteht. Denn genau das steckt in meinem Arbeitsprozess: Ich arbeite intuitiv, mache Fehler, lerne daraus, breche Regeln und gestalte sie auf meine Weise neu. Ich lerne mit jedem Stück dazu, auch über mich selbst. Und manchmal wird der „Fehler” am Ende zu einer witzigen Pointe. So ist es mir bei einer Schale ergangen, bei der aus einem versehentlichen Buchstabendreher ein charmantes Unikat entstanden ist.
Zur Website von Randale PorzellanKurz gefragt …
Mein Lieblings-Tool ist …
die Sprache.
Scheitern ist …
der Anfang von etwas Unerwartetem.
Mein Vorbild ist …
jede(r), der Mut hat, zu machen.
Erfolg bedeutet für mich …
wenn etwas bleibt.
Innovation bedeutet …
Regeln neu denken.