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Eine Person mit Helm und Handschuhen kniet auf einem Holzbalken. Vor ihr liegt ein Holzbalken auf weiteren Holzbalken. Die Person schneidet von dieser mit einer Säge ein Stück ab. Im Hintergrund ist der bewölkte Himmel
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Konjunkturbeobachtung Gewerbe und Handwerk Q4: Aufschwung lässt noch auf sich warten

Sechstes reales Minus in Folge – Betriebe hoffen auf Belebung nach dem Winter und halten an Beschäftigten fest.

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Aktualisiert am 29.04.2026

Die konjunkturelle Lage im Gewerbe und Handwerk bleibt angespannt. Auch 2025 konnte keine Trendwende erreicht werden – trotz leichtem Wachstum der Gesamtwirtschaft. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der Konjunkturbeobachtung der KMU Forschung Austria.

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:

  • Das Gewerbe und Handwerk verzeichnete 2025 ein reales Minus von voraussichtlich –4,3%, während die Gesamtwirtschaft um rund +0,5% gewachsen sein dürfte.
  • Mit einem Preisanstieg von +2,4% wirkte das Gewerbe und Handwerk inflationsdämpfend (VPI: +3,6%). Das bedeutet aber auch, dass viele Betriebe ihre gestiegenen Kosten nicht vollständig weitergeben konnten, was zulasten der wirtschaftlichen Substanz geht.
  • Die Erwartungen für das 1. Quartal 2026 bleiben verhalten: nur 15% der Betriebe rechnen mit steigenden Umsätzen bzw. Aufträgen27% mit Rückgängen (Saldo –12 Prozentpunkte). Besonders pessimistisch sind die investitionsgüternahen (baunahen) Branchen (Saldo –14 Prozentpunkte), während die konsumnahen Branchen weniger negativ sind (Saldo –6 Prozentpunkte).
  • Trotz der schwachen Konjunktur planen die Betriebe, ihre Beschäftigten zu halten: Die Planung des Personalbedarfs fürs 1. Quartal 2026 zeigt (wie schon in den fünf Jahren davor) ein kleines Plus.
Konjunkturbeobachtung Gewerbe und Handwerk Q4