EU 2026–2029: Positions- und Strategiepapier für Transport und Verkehr
Stand August 2026
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PDF-Download: EU 2026–2029: Positions- und StrategiepapierVorwort
Die Bundessparte Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer Österreich ist die gesetzliche Interessenvertretung aller 43.000 österreichischen Verkehrs- und Logistikunternehmen. Wir vertreten folgende Branchen: Güterbeförderungsgewerbe, Schienenbahnen, Bus-, Taxi-, und Mietwagenunternehmen, Luftfahrt, Schifffahrt, Seilbahnen, Spedition und Logistik, Fahrschulen und Garagen- und Tankstellenunternehmen. Die Unternehmen beschäftigen über 230.000 Arbeitnehmer:innen. Die Bruttowertschöpfung beträgt jährlich 19 Milliarden Euro.
Die europäische Transport- und Verkehrswirtschaft sieht sich mit tiefgreifenden wirtschaftlichen, technologischen und geopolitischen Umbrüchen konfrontiert. Die geopolitische Lage ist volatiler denn je: Der Krieg in der Ukraine, Konflikte im Nahen Osten, Angriffe auf globale Lieferketten und Handelsrouten, zunehmende geoökonomische Rivalitäten sowie eine verstärkte Instrumentalisierung von Handel und Infrastruktur als geopolitische Machtinstrumente führen zu neuen Unsicherheiten für Wirtschaft und Verkehr. Gleichzeitig verschärfen protektionistische Tendenzen und industriepolitische Maßnahmen großer Wirtschaftsräume den internationalen Wettbewerbsdruck auf Europa.
Wie sowohl der Letta-Bericht zur Zukunft des Binnenmarktes als auch der Draghi-Bericht zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit hervorheben, leidet Europa weiterhin unter einer Zersplitterung von Vorschriften und technischen Standards, übermäßiger Bürokratie und Berichtspflichten, hohen Energiekosten, Arbeits- und Fachkräftemangel, Defiziten bei Digitalisierung und Infrastruktur sowie einer schwindenden industriellen Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig erhöhen die staatlich gestützten industrie- und handelspolitischen Strategien anderer Wirtschaftsräume – insbesondere Chinas und zunehmend auch der USA – den Druck auf europäische Unternehmen.
Europa braucht daher einen wirtschafts- und wettbewerbspolitischen Neustart. Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit, strategische Resilienz und Defossilisierung müssen künftig gleichrangig verfolgt werden. Damit Europas Unternehmen auch in einem zunehmend unsicheren globalen Umfeld erfolgreich wirtschaften, investieren und Arbeitsplätze schaffen können, ist die europäische Politik gefordert, die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.
Ing. Mag. Alexander Klacska
Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr
Mag. Barbara Adametz-Schneller
Geschäftsführerin der Bundessparte Transport und Verkehr
Zukunft, Strategie und Energie
Dieses Kapitel des Positions- und Strategiepapiers der Verkehrswirtschaft behandelt zentrale Handlungsfelder auf EU-Ebene.
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Infrastruktur und Kombinierter Verkehr
Dieses Kapitel des Positions- und Strategiepapiers der Verkehrswirtschaft behandelt den Ausbau des Transeuropäischen Verkehrsnetzes und die Koordinierung von Baumaßnahmen im Schienennetz.
weiterlesenGewichte und Abmessungen
Dieses Kapitel des Positions- und Strategiepapiers der Verkehrswirtschaft thematisiert die Überarbeitung der Richtlinie zu Gewichten und Abmessungen von Straßenfahrzeugen.
Harmonisierung & Digitalisierung
Dieses Kapitel des Positions- und Strategiepapiers der Verkehrswirtschaft behandelt Harmonisierung und Digitalisierung im europäischen Verkehr.
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Lenk- und Ruhezeiten
Dieses Kapitel des Positions- und Strategiepapiers der Verkehrswirtschaft behandelt Lenk- und Ruhezeiten im Personen- und Güterverkehr.
Entlastung
Dieses Kapitel des Positions- und Strategiepapiers der Verkehrswirtschaft zeigt Ansätze zur Entlastung der Verkehrswirtschaft.
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