ÖKO+ Ausgabe 2/2026
Das Fachmagazin für Ökonomie + Ökologie
Lesedauer: 7 Minuten
Über ÖKO+
Wie passen Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg zusammen? Was ist aus wirtschaftlicher Sicht zu tun, damit Österreich die Energiewende schaffen und die Klimaziele erreichen kann? Und was ist für Unternehmen in den verschiedenen Bereichen, die von der umwelt- und energiepolitischen Gesetzgebung tangiert sind, zu beachten? Vom Anlagenrecht bis hin zur Chemikalienpolitik, die großteils in Brüssel vorgegeben wird?
In ÖKO+, dem WKÖ Fachmagazin für Ökonomie + Ökologie, das seit November 2019 „Umweltschutz der Wirtschaft“ nachfolgt, gehen wir diesen und vielen weiteren Fragen nach. In spannende Stories verpackt und durch übersichtliche Grafiken optisch ansprechend aufbereitet beleuchten Expert:innen der WKÖ Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik die neuesten Entwicklungen im Bereich Ökologie. Ebenso kommen externe Fachexpert:innen sowie Vertreter:innen von Unternehmen zu Wort, die mit positivem Beispiel vorangehen und in Innovationen im Bereich Klima- und Umweltschutz investieren. Schmökern Sie genüsslich hier im Inhaltsverzeichnis, wo Sie den Original-Artikel und mitunter weitere Links zum Thema finden. Unter dem Button „Bisherige Ausgaben“ finden Sie Zugang zu allen vollständigen Ausgaben seit 2021.
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Ausgabe Mai 2/2026
Editorial von Jürgen Streitner
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Global Hydrogen Review: Fortschritte trotz schleppendem Hochlauf
Fortschritte trotz schleppendem Hochlauf
Der IEA-Wasserstoffbericht verdeutlicht: Der Hochlauf von emissionsarmem Wasserstoff steht immer noch vor großen Hürden. Aber es gibt auch Optimismus, etwa bei der Investitionstätigkeit und beim technologischen Fortschritt.
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Energieeffizienz – was auf Unternehmen zukommt
Die EU Energieeffizienzrichtlinie (EED III) bringt für Unternehmen Verschärfungen um den Energieverbrauch weiter zu senken. Das bedeutet Änderungen bei Fristen, Auditpflichten und der Verantwortung des Managements.
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Die klimaneutrale Fabrik
Siemens Energy widmete sich im Entwicklungsprojekt „RiseGREEN“ der CO₂-neutralen Planung des zuletzt in Betrieb genommenen Werks in Wollsdorf. AEE unterstützte Siemens Energy auch mit künstlicher Intelligenz bei der Entwicklung.
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EU-ETS reif für eine Reform
Das EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS) ist seit 2005 oft angepasst worden. Jetzt geht es an eine substanzielle Reform. Als Kenner des EU-ETS der „ersten Stunde“ präsentiert hier Professor Stefan Schleicher Ideen zur Reform.
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Kraftwerke und Industrieanlagen hängen oft zusammen
Die ETS-Reform rückt näher, und das Merit-Order-Prinzip wird auf EU-Ebene hinterfragt und ev. auch angepasst. Grund genug, um beides in einem Interview mit Prof. Stefan Schleicher vom WIFO und Wegener Center zu beleuchten.
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Iran Krieg definiert Öl- und Gaspreise neu
Abermals geraten Energie und ihre Bepreisung unter Druck: Der Iran Krieg hat die globalen Energiemärkte in eine neue Phase struktureller Unsicherheit geführt. Angelpunkt der Krise ist die Straße von Hormus.
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Iran und Energie – was nun?
Welchen Einfluss hat der Krieg im Persischen Golf auf die Energieversorgung Österreichs? Das Problem dabei: Sicher ist nur, dass die Preise steigen. Vorhersagbarkeit gibt es keine, die Lage ist und bleibt volatil.
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Klimaschutz vor Gericht: Droht jetzt Degrowth per Urteil?
Unter dem Schlagwort Klimaschutz versuchen Gerichte wieder einmal die Spielregeln zu verschieben. Drei aktuelle Entscheidungen zeigen: Das ist kein Ausrutscher mehr, sondern ein systematisches, katastrophales Versagen.
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EU-Klimapolitik am Prüfstand
Mit dem Beginn der Bepreisungsphase des CBAM mit 1.1.2026 und der anstehenden Revision des EU-ETS befinden wir uns 2026 in einem entscheidenden Jahr für die europäische Klimapolitik.
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Automotive Package sucht Technologieneutralität
Aus WKÖ Sicht braucht es mehr Realitätssinn in der CO2-Regulierung. Gerade in der für Europa so wichtigen Automobil-Industrie ist Technologieoffenheit jetzt entscheidend.
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Kritische Chemikalien − die Zeit ist reif
Die chemische Industrie steht aktuell unter massivem Druck, und die Aussichten sind nicht rosig. Die globale Konkurrenz gewinnt stetig Marktanteile, in Europa wachsen Energie- und Rohstoffpreise in den Himmel.
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Industrial Accelerator Act stellt Weichen
Der IAA soll den Anteil der verarbeitenden Industrie am BIP der EU bis 2035 auf mindestens 20 % erhöhen. Geplant sind Maßnahmen in den Bereichen Nachfrage, ausländische Direktinvestitionen und Genehmigungsverfahren.
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Leistbare Energie als Standortfaktor Europas
Der Europäische Rat und der Energieminister:innen-Rat navigieren zwischen kurzfristiger Entlastung, Klimazielen und strukturellem Umbau des Energiesystems. EU-ETS und Merit-Order stehen zur Debatte.
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AccelerateEU: Toolbox gegen Preisschocks
Die EU-Kommission legt eine Energie-Toolbox gegen Preisschocks vor. Kurzfristige Entlastung soll mit dem langfristigen Ziel der Energieunabhängigkeit verbunden werden.
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März-Energiepaket der EU: Investieren, entlasten, absichern
Die Kommission will mit einer Investitionsstrategie für saubere Energie, einem Bürgerenergiepaket und einer Neubewertung der Kernkraft Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Dekarbonisierung zugleich adressieren.
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ESPR: Unsold Consumer Products bringen Kopfzerbrechen
Die Vernichtung unverkaufter Verbraucherprodukte wird mit einer langen Liste an Erschwernissen belastet: Meldepflichten oder Verbote sollen ab 2030 kommen, Ausnahmen gibt es für kleine Unternehmen.
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ISEC 2026: Wärme & Kälte im Fokus
Wärme & Kälte werden als Schlüssel der Energietransformation unterschätzt. Die Transformation der Energiesysteme inklusive Wärme & Kälte ist längst zu einer zentralen wirtschafts- und industriepolitischen Gestaltungsaufgabe geworden.
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Build’n Green – starkes Lebenszeichen für Green Tech
Die Green Tech Days der Außenwirtschaft Austria in der WKÖ fokussieren heuer auf nachhaltige Gebäudetechnik. Die „ganze Welt“ mit physischen und virtuellen Teilnehmer:innen war beim Event vom 28. bis 30. April in Wien dabei.
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Akzeptanz für Erneuerbare hält an
Investitionen in Photovoltaik, Stromspeicher und energieeffiziente Maßnahmen nehmen zu, während sich auch der Markt für Elektroautos nach einem Rückgang im Vorjahr wieder erholt. Hier in ÖKO+ die Zusammenfassung einer rezenten Studie.
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CO2-Bepreisung im OECD-Vergleich: EU und Österreich unter Druck
International war in den letzten Jahren eine steigende Tendenz bei CO2-Preisinstrumenten zu verzeichnen, große Unterschiede bei der Preisgestaltung bleiben aber. Europa und vor allem auch Österreich tragen dabei die höchsten Kosten.
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Fit4ESG: Praxisnahes Handbuch macht KMU fit für Nachhaltigkeit
Mit dem neuen Handbuch „Fit4ESG“ liegt ein kompaktes Servicedokument vor, das KMU den Einstieg in die ESG-Berichterstattung erleichtert. Auf Basis des VSME-Standards und messbaren Kennzahlen wird Nachhaltigkeit optimiert und kommuniziert.
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Nationaler Emissionshandel in Österreich
Das Werk bietet einen detaillierten Einblick in die Entstehung und Wirkungsweise des Nationalen Emissionszertifikatehandelsgesetzes – NEHG, mit dem der EU-ETS 2 zu Gebäuden und Mobilität ab 2028 vorweggenommen wird.
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Hedy Lamarr – Hollywood-Ikone und Erfinderin
Ein Leben voller Kontraste: Wiener Eleganz, filmische Skandale, Flucht vor dem Ehemann, Weltruhm in Hollywood und späte Anerkennung als Erfinderin einer heute unentbehrlichen Technologie.
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ÖGUT-Umweltpreis 2026 – Einreichungen ab sofort möglich
Die ÖGUT zeichnet mit dem renommierten Preis Menschen und Organisationen aus, die erfolgreich zu einer klimaverträglichen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Wirtschaft und Gesellschaft beitragen; Einreichschluss: Montag, 13. Juli 2026, Einreichunterlagen.
Jetzt für den ÖGUT-Umweltpreis einreichen
Veranstaltungshinweise
- EUREM Requalifizierung
8. – 9. Juni 2026
Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien, Saal 4 - WKÖ Chemikalienkonferenz
1. Oktober 2026, 9:30 – 17:00 Uhr
Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien, Saal 6