Mit ÖKO-PLUS zu mehr Effizienz: Elektrotechnik Wlach als Praxisbeispiel
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Wie ein Linzer Handwerksbetrieb durch die Energieeffizienzberatung der WKO Oberösterreich konkrete Einsparpotenziale entdeckt und Zukunftschancen nutzt.
Energieeffizienz ist für viele Betriebe ein Thema, denn steigende Energiekosten oder gesetzliche Vorgaben schaffen Handlungsbedarf. Mit der ÖKO-PLUS Förderung unterstützt die Wirtschaftskammer Oberösterreich Unternehmen dabei, frühzeitig gegenzusteuern. Ein aktuelles Beispiel zeigt, wie praxisnah und wirkungsvoll diese Beratungen sind: der Elektrotechnikbetrieb von Philipp Gregor Wlach in Linz.
Maßgeschneiderte Empfehlungen für den Betrieb
Philipp Gregor Wlach führt einen Fachbetrieb für Elektrotechnik, spezialisiert auf die Wartung und Reparatur von Haushaltsgeräten. Im Rahmen der ÖKO-PLUS Energieeffizienzberatung wurden zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten im Betrieb aufgezeigt – von einfacher Beleuchtungssteuerung bis hin zu langfristigen Investitionsoptionen.
Die zentralen Empfehlungen laut Maßnahmenkatalog:
- Beleuchtung: Austausch von Halogen- durch LED-Spots, Bewegungsmelder in Nebenräumen und automatische Steuerung der Außen- und Hallenbeleuchtung.
- Elektrogeräte: Bei Neuanschaffungen konsequent auf energieeffiziente Geräte setzen; im Alltag Stromsparpotenziale nutzen (Eco-Programme, Restwärmenutzung, regelmäßiges Abtauen).
- Heizung: Optimierung durch regelbare Thermostatventile, hydraulischen Abgleich sowie Dämmung der Heizungsrohre.
- Mobilität: Vorbereitung auf E-Mobilität mit Ladeinfrastruktur, spritsparende Reifenwahl und Spritspartrainings für Fahrzeuge.
- Büro & IT: Einsatz energieeffizienter EDV-Geräte und ökologische Beschaffung von Büroprodukten.
„Viele Ideen, die sofort umsetzbar sind“
„Die Beratung durch ein Ingenieurbüro hat mir viele konkrete Ansatzpunkte geliefert, an die ich ohne externe Unterstützung nicht gedacht hätte“, betont Wlach. „Manche Maßnahmen wie der Einsatz von Bewegungsmeldern sind rasch umsetzbar, andere – etwa eine mögliche Umstellung der Heizung – plane ich mittelfristig.“
Die Beratung zeigte nicht nur kurzfristige Sparpotenziale, sondern auch strategische Investitionen für die Zukunft auf, etwa die Prüfung von Wärmepumpen- oder Solarlösungen.
Förderung macht den Einstieg leichter
Ein wesentlicher Faktor für die Entscheidung zur Beratung war die Unterstützung durch die WKOÖ. Die ÖKO-PLUS Förderung übernimmt einen erheblichen Teil der Beratungskosten und macht es so auch kleineren Betrieben möglich, professionelle Expertise in Anspruch zu nehmen.
„Die finanzielle Unterstützung war für mich ausschlaggebend. So konnte ich die Beratung ohne große Hürde nutzen – und profitiere nun von einem klaren Fahrplan für die nächsten Jahre“, erklärt Wlach.
Signalwirkung für die Region
Das Beispiel Elektrotechnik Wlach zeigt, dass auch kleinere Betriebe mit überschaubarem Energiebedarf viel bewirken können. Es geht nicht nur um Kostenersparnis, sondern auch um Zukunftssicherheit und Klimaschutz.
Die Resonanz auf die ÖKO-PLUS Energieeffizienzberatung ist durchwegs positiv: Unternehmen gewinnen praxisnahe Empfehlungen, die sich wirtschaftlich rechnen und die Wettbewerbsfähigkeit stärken.
Die Energieeffizienzberatung im Rahmen von ÖKO-PLUS ist ein wirksames Instrument, um Betriebe jeder Größe fit für die Zukunft zu machen. Das Beispiel von Philipp Gregor Wlach zeigt eindrucksvoll, dass die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen kein abstraktes Thema ist, sondern mit konkreten Schritten beginnt – und sich rasch bezahlt macht.
Die ÖKO-PLUS Förderung wurde für die Förderperiode 2025 erfolgreich beendet. Abrechnungen können noch bis zum 28.2.2026 über das Förderportal eingereicht werden