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Förderung: Maßnahmen für Lehrlinge mit Lernschwierigkeiten

Bis zu 100 % der Kosten – bei Nachhilfe und Dienstfreistellung

Was wird gefördert?

Kosten des Unternehmens bei:
  • zusätzlichem Berufsschulunterricht auf Grund der Wiederholung einer Berufsschulklasse
  • Vorbereitungskursen auf Nachprüfungen in der Berufsschule oder auf die theoretische Lehrabschlussprüfung
  • Nachhilfekursen auf Pflichtschulniveau (Deutsch, Mathematik, lebende Fremdsprache oder Muttersprache bei Lehrlingen mit Migrationshintergrund)

Wer kann die Förderung beantragen?

  • Unternehmen, die berechtigt sind, Lehrlinge nach dem Berufsausbildungsgesetz (BAG) oder dem Land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildungsgesetz (LFBAG) auszubilden.
  • Nicht gefördert werden Gebietskörperschaften, politische Parteien und Ausbildungseinrichtungen.

Wie hoch ist die Förderung?

Abgeltung der kollektivvertraglichen Bruttolehrlingsentschädigung/des Lohns für die Zeit des zusätzlichen Berufsschulunterrichts und allfällige Internatskosten bei:

  • zusätzlichem Berufsschulunterricht auf Grund der Wiederholung der Berufsschulklasse

100 Prozent der Kurskosten exkl. USt. bis max. 3.000 Euro pro Lehrling über die gesamte Ausbildungsperiode bei einem Lehrbetrieb für: (für Kurse oder Nachhilfen die 2016 enden, vor 2016/1.000 Euro)

  • Vorbereitungskurse auf Nachprüfungen oder auf die theoretische Lehrabschlussprüfung
  • Nachhilfekurse auf Pflichtschulniveau

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Die Maßnahme hat nach dem 27.06.2008 begonnen

Wiederholung der Berufsschulklasse:

  • Lehrling hat eine negativ absolvierte Klasse wiederholt
  • Lehrling hat entweder in einem Lehrjahr zwei Klassen oder die letzte Berufsschulklasse innerhalb eines Jahres nach Ende der Lehrzeit besucht 
  • bezahlte Freistellung und Übernahme anfallender Internatskosten durch den Betrieb

Vorbereitungskurse auf Nachprüfungen oder auf die theoretische Lehrabschlussprüfung und Nachhilfekurse auf Pflichtschulniveau:

  • Betrieb trägt gesamte Ausbildungskosten inkl. Fahrt- und Unterbringungskosten
  • Ausbildung findet in der Lehrzeit statt, bei Vorbereitungskursen bis 1 Jahr nach Lehrzeitende
  • Der errechnete Förderbetrag beträgt mindestens 30 Euro.

Wie wird die Förderung beantragt?

  • Der Förderantrag inkl. Belege (z.B. Rechnung, Zahlungsbestätigung) ist durch den Lehrberechtigten oder eine bevollmächtigte Person einzubringen.
  • Die Antragstellung erfolgt durch die Übermittlung eines korrekt und vollständig ausgefüllten Formulars per Post (ausreichend frankiert), per Fax oder eingescannt per Mail an die zuständige Lehrlingsstelle bei der Wirtschaftskammer Ihres Bundeslandes.
  • Alternativ: Stellen Sie Ihren Antrag elektronisch! Dies geschieht über das Lehre.Fördern-Online-Service (LOS).
  • Die Frist für eine mögliche Antragstellung endet 3 Monate nach Abschluss der Maßnahme.

Was gilt nicht als fristwahrende Antragstellung?

  • Die Bereitstellung eines ausgefüllten Antragsformulares inkl. Belege in der Cloud, etwa als Link in einem E-Mail, beispielsweise durch Google-Drive oder andere Dienste.
    Schon aus Sicherheitsgründen werden keine Links in E-Mails angeklickt.

Wie komme ich zu meinem Förderantrag und wer sind meine Ansprechpartner?

gewerbliche Lehrbetriebe

landwirtschaftliche Lehrbetriebe


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