Bares Geld gibt’s wieder für jene, die PV doppelt nutzen
Bis Ende Mai 2026 kann man wieder eine Förderung beantragen, wenn die PV-Anlage einen Doppelnutzen erfüllt.
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Projekte mit erneuerbarer Energie werden wieder gefördert: Seit Anfang Oktober gibt es einen erneuten Fördercall für all jene, die in innovative Photovoltaikanlagen mit Doppelnutzung in der Steiermark investieren oder bereits bestehende Anlagen erweitern. Die Förderung kann über den Ökofonds des Landes Steiermark bis Ende Mai 2026 beantragt werden.
Zu den Fördermodalitäten: Die installierte Leistung der PV-Anlage muss mindestens 20 kWp betragen. Gefördert werden jedenfalls bauwerksintegrierte PV-Anlagen sowie solche mit Hybridkollektoren (PVT) und PV-Anlagen auf befestigten Betriebsflächen und als Parkplatzüberdachung. Ebenfalls unterstützt werden Floating-PV-Modelle und Agri-PV-Anlagen.
Die Förderung kann unter anderem von Privatpersonen, Unternehmen, Bauträgern, Gemeinden und Verbänden in Anspruch genommen werden. Insgesamt stehen dafür 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert wird bis zu einem Höchstbetrag von 250.000 Euro pro Antrag und Anlage, maximal 30 Prozent der förderungsfähigen Investitionskosten werden übernommen. Die eingereichten Projekte werden von einer Jury unter die Lupe genommen und auf ihre Innovationskraft bzw. Nachhaltigkeit überprüft.
Bonus für Komponenten „Made in Europe“
Ein zusätzlicher Bonus winkt jenen, die außerdem Systemkomponenten „Made in Europe“ verwenden. Konkret erhöht sich der Investitionszuschuss dadurch um 50 Euro/kWp, wenn in Europa gefertigt wurde. Ein weiterer Zuschlag in der Höhe von 125 Euro/kWp kann beantragt werden, wenn die PV-Anlage in ein ganzheitliches, dezentrales Energiesystem integriert wird. Dazu muss die PV-Anlage mit zumindest zwei weiteren, neu installierten Komponenten kombiniert werden oder Teil einer Energiegemeinschaft sein.