Wie man KI für den Betrieb individualisieren kann
Arbeiten mit vertraulichen Unternehmensdaten und KI müssen sich nicht ausschließen. Experte Harald Koch erklärt, wie Hugging Face hier helfen kann.
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Der Einsatz von KI im Businessalltag ist längst keine Seltenheit. Zahlreiche Unternehmen greifen auf die verschiedensten technischen Unterstützungen zurück. Doch dabei bieten die gängigen KI-Modelle wenig Spielraum, wenn es darum geht, die künstliche Intelligenz individuell beim eigenen Betrieb einzusetzen. Hier weiß KI-Experte Harald Koch, mit welchem Tool man Abhilfe schaffen kann.
„Mit Hugging Face haben Unternehmen eine Plattform, die es ihnen ermöglicht, auf die neuesten Modelle zuzugreifen und sie auszuprobieren“, erklärt Koch. Denn ein großer Vorteil von Hugging Face, im Gegensatz zu vergleichbaren Plattformen wie Claude oder ChatGPT, ist die individuelle Anpassbarkeit an die internen Bedürfnisse. Und die Einsatzmöglichkeiten sind groß. So können Betriebe die Plattform für Spracherkennungen, Videogenerierung, Datenanalysen, 3D-Modellerstellungen und vieles mehr verwenden. Dabei können bestimmte Modelle lokal innerhalb der eigenen IT-Infrastruktur laufen und ermöglichen so auch die Arbeit mit vertraulichen Unternehmensdaten.
„Hugging Face gibt Betrieben eine gute Option dafür, mit eigenen Daten zu arbeiten und dabei auch die künstliche Intelligenz möglichst effizient zu nutzen. Das erspart es einem, Daten auf andere Plattformen zu kopieren“, so der Experte. Denn auch wenn LLM – Large Language Models wie ChatGPT beispielsweise – für Prompts und dergleichen gut einsetzbar sind, eignen sie sich weniger für den internen Gebrauch. Hugging Face bietet die Möglichkeit, zahlreiche Modelle zunächst experimentell auszuprobieren und, falls man ein passendes Modell findet, ein Abonnement abzuschließen. Beispielsweise bietet die Plattform eine Team-Plan-Variante für 20 Euro pro Nutzer. Oder, für Unternehmen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen, für 50 Euro pro Nutzer im Monat. Hier der Tipp vom Experten: Idealerweise die Lizenz- und Rechtslage vor der Veröffentlichung prüfen.