So wird die KI zu einem persönlichen Coach
Wiederkehrende Aufgaben lassen sich mit Co-Pilot-Agenten deutlich effizienter gestalten – Experte Harald Reißenbüchel erklärt, wie das geht.
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Wer regelmäßig mit KI arbeitet, kennt das Problem: Gute Prompts werden schnell lang, komplex und aufwendig. Besonders dann, wenn sie immer wieder für ähnliche Aufgaben benötigt werden. Genau hier setzen sogenannte Co-Pilot-Agenten an. Im Rahmen unserer KI-Tool-Tipp-Reihe erklärt WIFI-Trainer Harald Reißenbüchel, wie man solche wiederkehrenden Anweisungen als Vorlage abspeichert und damit die tägliche Arbeit erleichtern kann: „Ein guter Prompt wird mit Ziel, Kontext, Quelle und Erwartungshaltung schnell einmal ein bisschen komplizierter oder auch länger“, erklärt Reißenbüchel. Vor allem bei wiederkehrenden Tätigkeiten ist es deshalb sinnvoll, diese Prompts nicht jedes Mal neu zu formulieren, sondern dauerhaft als sogenannten Masterprompt zu hinterlegen. Genau dafür eignet sich der Co-Pilot-Agent.
Anders als klassische KI-Agenten, die eigenständig Aufgaben übernehmen, ist der Co-Pilot-Agenten eher eine Art digitaler Trainer: „Der Co-Pilot-Agent ist ein bisschen mehr wie ein Coach zu verstehen, der uns unterstützt und begleitet in unserem Tun.“ Besonders hilfreich ist das etwa bei standardisierten Abläufen wie Angebotsvergleichen, Social-Media-Analysen oder wiederkehrenden Auswertungen. Anstatt jedes Mal denselben komplexen Prompt neu schreiben zu müssen, öffnet man einfach den passenden Agenten und arbeitet direkt mit der vorbereiteten Struktur weiter.
Der Co-Pilot-Agent ist ein bisschen mehr wie ein Coach zu verstehen, der uns unterstützt und begleitet in unserem Tun.

Harald Reißenbüchel
KI-Experte und WIFI-Trainer
Ein zusätzlicher Tipp des Experten: Auch bei der Erstellung verschiedener Masterprompts kann die KI selbst unterstützen. „Fragt einfach Copilot, dass er euch dabei unterstützt, den Masterprompt für den Co-Pilot-Agenten zu erstellen“, empfiehlt Reißenbüchel.