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Kind will fliegen
© Adobe Stock / Sunny studio

So bringen Betriebe ihre Innovationen in die Höhe

F&E-Projekte lassen sich auch in klein- und mittelständischen Betrieben realisieren: Die SFG greift den Unternehmen mit Förderungen und internationaler Vernetzung unter die Arme.

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 05.06.2025

Ob neue Technologien oder Verfahren, moderne Geschäftsmodelle oder neuartige Produkte und Dienstleis­tungen: In den weiß-grünen Betrieben wird mit Hochdruck an Innovationen getüftelt – mit viel Hirnschmalz, Forschung und Entwicklung. Doch damit sich zündende Ideen auch in der Praxis umsetzen lassen, braucht es breite Unterstützung: So greift die Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SFG) den klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) nicht nur mit monetären Mitteln, sondern auch mit weiteren Services unter die Arme. Konkret übernimmt sie Personal-, Sach- und Beratungskosten, verschafft Zugang zu EU-Forschungsgeldern und vernetzt steirische Betriebe mit internationalen Partnern.

Was die monetäre Unterstützung betrifft, wurde etwa die Innovationsförderung „Ideen!Reich“ ins Leben gerufen. Sie unterstützt die Entwicklung und Umsetzung neuer Business-Vorhaben – insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. 

Bis zu 75.000 Euro an Innovationsförderung

Bis zu 75.000 Euro winken an Innovationsförderung, das Programm fördert größere Projekte (XL) und kleine Vorhaben (XS). Ersteres unterstützt Prototypen, Demoanlagen, Beta-Versionen, marktreife Produkte und Geschäftsmodelle. Maximal 150.000 Euro können an Personal-, Sachkosten und Beratungsleistungen eingereicht werden. Die SFG übernimmt davon maximal die Hälfte. Beim XS-Programm können bis zu 20.000 Euro an Projektkosten eingereicht werden, wobei hier 70 Prozent gefördert werden (also maximal 14.000 Euro): Unterstützt werden etwa der Weg zum Prototypen, die Weiterentwicklung einer Geschäftsidee zur Marktreife, Zertifizierungen sowie unternehmensbezogene Masterarbeiten und Dissertationen. Die Abwicklung läuft papierlos über das SFG-Förderungsportal. Eine ID Austria ist dafür erforderlich. 

Auch die nicht-monetären Services können sehr hilfreich sein: So coacht und unterstützt die SFG beim Zugang zu „Horizon Europe“, dem weltweit größten Forschungsförderungsprogramm mit 95 Milliarden Euro Budget bis 2027. Da die Antragstellung komplex und zeitintensiv ist, unterstützt hier die SFG mit ihrer Expertise.

Diese ist auch gefragt, wenn es darum geht, europäische Partner für F&E zu finden. Die SFG hilft als regionale Kontaktstelle des EEN (Enterprise Europe Network) bei der Suche nach internationalen Partnern für Forschungsfragen, gemeinsamen Entwicklungsprojekten und Forschungskooperationen. Das EEN ist mit 60 Ländern vernetzt.