Startschuss für den bereits 18. Steirischen Frühjahrsputz
Ab 21. März wird in der Steiermark wieder gemeinsam Müll gesammelt. Neben der Natur gewinnen auch die Teilnehmer.
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Grüne Wiesen und Wälder, weite Täler, malerische Berg- und Flusslandschaften – keine Frage, die steirische Natur hat viel zu bieten. Umso ärgerlicher, wenn die Szenerie von wahllos verstreuten Abfällen ruiniert wird – von den Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt ganz abgesehen. In der Steiermark setzt man seit vielen Jahren bewusst Zeichen gegen sogenanntes „Littering“, also das achtlose Wegwerfen von Müll. Bereits zum 18. Mal wird vom 21. März bis zum 9. Mai zum steirischen Frühjahrsputz eingeladen. Die Idee: Teilnehmer sollen gemeinsam ein Zeichen setzen und Wiesen, Wälder, Bachläufe und öffentliche Flächen unter dem Motto „Stop Littering!“ reinigen.
Die bisherige Bilanz, auf die die Projektpartner − das Lebensressort des Landes Steiermark, die Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement der WKO Steiermark, der Dachverband der steirischen Abfallwirtschaftsverbände und der ORF Steiermark – verweisen können, kann sich sehen lassen: 852.285 Anmeldungen gab es seit Beginn des Frühjahrsputzes, mehr als drei Millionen Kilogramm Müll wurden bereits gesammelt und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. 70.000 Personen und etwa 210.000 Kilogramm Abfall waren es allein 2025.
Mitmachen lohnt sich
Auch für heuer läuft die Aktion schon gut an, bereits 41.000 Personen aus 211 Gemeinden haben sich angemeldet – für Interessenten gibt es auf saubere.steiermark.at alle relevanten Aktionen. Für Mitwirkende gibt es sogar die Möglichkeit, etwas zu gewinnen. Schwerpunktaktionen gibt es mehrere: von der klassischen Muruferreinigung in Graz bis hin zu Naturfreunde-Wanderungen. Besonders erfreulich und ein „starkes Zeichen“, so Manfred König von der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement, sei die rege Teilnahme von Kindern und Schülern: „Denn was achtlos im Straßengraben oder im Wald landet, kann nicht mehr oder nur mehr sehr aufwendig als Sekundärrohstoff genutzt und in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden.“ Entsprechend wichtig sei eine korrekte Trennung und Entsorgung: „Nur dann können wir sie in unseren Anlagen fachgerecht aufbereiten und wieder der Wirtschaft zuführen.“