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„Top 30 unter 30“ des Jahres 2026
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„Top 30 unter 30“: Wir küren die besten Jungunternehmen

Jung, mutig und voller Ideen: Die „Steirische Wirtschaft“ hat mit einer renommierten Experten-Jury die „Top 30 unter 30“ des Jahres 2026 gewählt.

Lesedauer: 14 Minuten

Aktualisiert am 03.07.2026

Leistung kennt kein Alter. Jahr für Jahr beweisen unzählige junge Unternehmerinnen und Unternehmer in der Steiermark, dass Mut, Innovationsgeist und unternehmerisches Denken keine Frage der Erfahrung, sondern der Einstellung sind. 

Außergewöhnliche Persönlichkeiten, von denen die  „Steirische Wirtschaft“ und die WKO auch heuer wieder die Besten der Besten vor den Vorhang holen. Und wie in den Vorjahren, tun wir das gemeinsam mit einer hochkarätigen Expertenjury (siehe weiter unten): die Kür der „Top 30 unter 30“. 

Ob Hightech-Start-up-Gründer,  Influencer, Nachfolger im Familienbetrieb oder erfolgreicher Unternehmer im Handwerk-Business – was jeden und jede Einzelne auf dieser Liste, die wir Ihnen auf dieser und der nächsten Doppelseite vorstellen, auszeichnet? „Der Mut, Verantwortung schon in jungen Jahren zu übernehmen und Ideen mit Leidenschaft in die Tat umzusetzen. Diese jungen Menschen warten nicht auf Chancen, sie schaffen sie“, betonen WKO Steiermark-Präsident Josef Herk und Mario Lugger, Initiator der „Top 30 unter 30“ sowie Chefredakteur der „Steirischen Wirtschaft“. 

Unterschiedlich lesen sich hingegen die Erfolgsgeschichten der „Top 30 unter 30“ – wie Laura Wissiak unter Beweis stellt: Die gebürtige Leibnitzerin studierte Japanologie an der Universität in Wien und sorgt mittlerweile als Forschungschefin von Hope Tech Vision international für Furore: Mit ihrem Assistenzsystem „Sixth Sense“ entwickelt sie innovative Technologien, die blinden und sehbehinderten Menschen mehr Orientierung und Selbstständigkeit im Alltag ermöglichen: Der individuelle Stock kann mit einer einer App verbunden werden – die Technik ­erkennt Hindernisse und hilft bei der Navigation. Gegründet wurde das Start-up in Kenia, mittlerweile gibt es Standorte in London und Wien. Mehrere Millionen sammelte sie dafür bereits von Investoren ein. „Ich würde nicht sagen, dass es mir leichter fällt als anderen – mein Gehirn ist einfach anders verdrahtet und daher ver­arbeitet es die Welt anders“, spielt die Steirerin auf den bei ihr diagnostizierten Autismus an. Diese nimmt sie auch zum Anlass, sich auf der weltgrößten Entwicklerkonferenz „WeAreDevelopers“ oder beim „Women Summit“ des US-Magazins „Forbes“ für Inklusion einzusetzen. 

Hinweis
5.184 Unternehmensneugründungen gab es 2025 in der Steiermark – alle 100 Minuten wird also ein Unternehmen gegründet.

Mit 20 Jahren in der Unternehmensleitung

Großes bewegen will auch die Jüngste in der Liste der besten 30 unter 30 der Steiermark: Kristina Dettenweitz ist mit gerade einmal 20 Jahren bereits im Management von Heldeco, europaweit führender Metallbearbeiter für Komponenten mit bis zu 30 Tonnen, angekommen. Dass sie eines Tages in den Familienbetrieb einsteigen würde, war für sie schon früh klar. „Ich bin mit und im Unternehmen aufgewachsen“, lacht Dettenweitz. Bereits als wenige Wochen altes Baby war sie mit ihren Eltern und Großeltern in der Firma, später verbrachte sie viele Tage nach dem Kindergarten im Betrieb. Mit der Entscheidung für die HTL Leoben legte sie schließlich den Grundstein für ihren beruflichen Weg. „Die Kombination aus Technik und Wirtschaft hat mich fasziniert. Nach einigen Praktika war für mich endgültig klar, dass ich zuhause einsteigen möchte.“ Seitdem arbeitet sich Dettenweitz nun Schritt für Schritt in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen ein. Der Einstieg in die nach wie vor männerdominierte Metallbranche sei dabei durchwegs positiv verlaufen. „Ich bekomme von meiner Familie und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unglaublich viel Unterstützung. Alle freuen sich, dass das Unternehmen in der Familie weitergeführt wird“, erzählt die „Jungunternehmerin in Ausbildung“, wie sich Dettenweitz selbst bezeichnet. Ihr Ziel? „Mir ist wichtig, die Werte aufrechtzuerhalten, die mein Papa und mein Opa aufgebaut haben.“

Grazer zwischen Weltcup und Wirtschaft

Die einen der „Top 30 unter 30“ treten in große Fußstapfen, die anderen ziehen ihre eigene Spur – wie Arvid Auner: Der Grazer zählt als Doppelvizeweltmeister seit vielen Jahren zur Weltspitze in den Snowboard-Paralleldisziplinen. Daneben hat sich der Spitzensportler als Videograf international einen Namen gemacht. Wenn Auner nicht selbst um Medaillen kämpft, steht er hinter der Kamera: Mit seiner Kreativagentur realisiert er Projekte für Kunden wie die Steiermärkische Sparkasse oder Kia und begleitet andere Spitzensportler zu internationalen Events – zuletzt zu den World Games im chinesischen Chengdu.

Wie Spitzensport und Selbständigkeit zusammenpassen? „Die Disziplin und das Durchhaltevermögen aus dem Leistungssport helfen mir als Unternehmer jeden Tag weiter. Gleichzeitig habe ich durch meine Selbständigkeit gelernt, mich selbst zu organisieren, effizient zu arbeiten und auch in schwierigen Phasen an meinen Weg zu glauben“, gibt Auner Einblicke.

Man muss sich halt was trauen und schon auch Schritte setzen, um nach vorne zu kommen.

Dass dieser Weg nicht immer nur geradlinig verläuft, weiß auch  Sophie Bretterklieber. Ihr beeindruckender Weg beginnt tragisch: Mit acht Jahren verliert sie ihren Vater, zehn Jahre später übernimmt sie den elterlichen Hof. In der Folge baut sie ihn zu einem Direktvermarktungsbetrieb mit Wild, Schweinen und Schafen aus. „Man muss sich halt was trauen und schon auch Schritte setzen, um nach vorne zu kommen“, sagt Bretterklieber. Während sie den Bauernhof schaukelt, ergreift sie die Lehre zur Floristin, holt den Vizestaatsmeistertitel – und schließlich 2025 zunächst den undankbaren vierten Rang bei denBerufseuropameisterschaften in Herning, Dänemark. Monate später räumt Organisator WorldSkills Europa einen Rundungsfehler ein: Bretterklieber rutscht aufs Podest und gewinnt doch noch Bronze. „Diesen Moment werde ich für immer in Erinnerung behalten“, sagt Bretterklieber, die seitdem auch als selbständige Eventfloris­tin arbeitet. 

Von der Influencerin zur Tech-Start-up-Gründerin

Momente festzuhalten, liegt auch Lisa-Marie Schiffner: Die 25-jährige Influencerin aus Lassnitzhöhe teilt Einblicke aus ihrem Leben regelmäßig mit bis zu vier Millionen Followern, spricht aber auch offen über Mobbing, Liebeskummer oder mentale Gesundheit. „Es lohnt sich immer, seinen Träumen zu folgen – auch wenn sie manchmal unglaublich weit entfernt wirken. Oft muss man sogar größer träumen, als andere Menschen es sich für einen vorstellen können. Deshalb sollten wir Frauen viel öfter stolz auf uns sein, offen aussprechen, was wir können“, sagt Schiffner. Ein für sie zentrales Thema: „Mir ist wichtig, andere Frauen und vor allem junge Mädchen zu motivieren, ihren eigenen Weg zu gehen, Unternehmerin zu werden und Klischees zu durchbrechen, unabhängig davon, in welcher Branche sie tätig sein möchten.“ Sie selbst tut das übrigens nicht nur auf Instagram, TikTok & Co.: Sie ist Co-Gründerin des Modelabels „Six Ways To Sunday“ und gründete 2024 das Tech-Start-up Lmwy, eine Bearbeitungsapp für Bilder und Videos mit einem integrierten Forum für die Community. „Ich wäre heute definitiv nicht dort, wo ich bin, wenn ich nicht bereit gewesen wäre, auf manche Dinge zu verzichten“, betont die Influencerin.

Hinweis
41 Prozent aller steirischen Start-ups entwickeln oder produzieren physische Produkte – deutlich mehr als im Österreich-Schnitt (30 Prozent).

Steirer kehren zurück für die Zukunft

Während Schiffner die digitale Welt aus steirischer Sicht wie kaum eine andere prägt, setzt Lisa Ell-Mayer auf Unternehmertum vor Ort: Als sie und ihr Mann bemerkten, dass ihre Eltern Unterstützung im Familienbetrieb brauchen, fiel eine weitreichende Entscheidung. „Wir haben gesehen, dass meine Eltern Hilfe brauchen. Da war die Frage: Wie lange warten wir noch?“, erzählt Ell-Mayer. Wenige Monate später kehrte das Paar aus Wien zurück und übernahm 2020 – mitten in der Corona-Pandemie – das Dorfhotel Mayer in St. Martin am Grimming in siebter Generation. Dass sie einmal Gastgeberin werden würde, überrascht sie selbst wenig. „Ich bin mit dem Hotel aufgewachsen und habe die Tourismusschule besucht. Eigentlich konnte ich mir das immer vorstellen.“ Heute führt sie den Betrieb mit 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Herbst folgt bereits der nächste Meilenstein: Zur Neugestaltung des Dorfplatzes investiert die Hotelierin einen Millionenbetrag in den Standort. „Wir wollen nicht nur unseren Betrieb weiterentwickeln, sondern das gesamte Ortszentrum beleben“, sagt Ell-Mayer. Wie sie den Schritt zurück aufs Land heute beurteilt? „Mittlerweile genießen wir das sehr und sind angekommen.“  

Ähnlich ist die Situation bei Paul Ehrenreich, auch wenn sein Geschäft sehr viel Einfühlungsvermögen benötigt. Denn der 28-jährige Unternehmer sorgt seit Anfang 2024 für die Fortsetzung einer fast 80-jährigen Unternehmensgeschichte in Unzmarkt. „Mein Großvater hat das Bestattungsunternehmen 1947 gegründet. Nach ihm hat mein Vater den Betrieb übernommen und nun darf ich in die Fußstapfen der beiden treten“, erklärt er stolz. Neben dem Bestattungsunternehmen „Ehrenreich“ wird auch die Tischlerei „Ehrenreich“ von ihm geführt. Denn neben einer Meisterprüfung im Bestattungsgewerbe ist der Murtaler auch geprüfter Tischler. „Auf diese Weise verbinde ich traditionelles Handwerk mit Qualifikation.“

Hinweis
51,3 Prozent aller Neugründungen entfallen auf Gewerbe & Handwerk, auf den Handel 21,6 Prozent, auf IT und Consulting 15,7 Prozent.

Das sind die Top 30 unter 30 des Jahres 2026

Lisa-Marie Schiffner (* 28.04.2001) zählt zu den erfolgreichsten Content Creators Österreichs. Mehr als vier Millionen Menschen folgen ihr auf ihren Social-Media-Kanälen. Mit Lmwy gründete sie auch ein Tech-Start-up, das eine All-in-One-Plattform für die Erstellung und Planung von Social-Media-Inhalten entwickelt.

Laura Wissiak (* 24.11.1996) sorgt in ganz Europa für Schlagzeilen: Das von ihr als Chief Research Officer mitgegründete Unternehmen Hope Tech entwickelt mit „Sixth Sense“ ein intelligentes, kopfhörerähnliches Assistenzsystem für blinde und sehbehinderte Menschen. Zuletzt stand die Leibnitzerin auch auf der europäischen Top 30-Liste von „Forbes“. 

Kristina Dettenweitz (* 15.11.2005) ist direkt nach dem HTL Leoben-Abschluss ins Familienunternehmen Heldeco in Aflenz  eingestiegen. Beim europaweit führenden Metallbearbeiter für Komponenten mit bis zu 30 Tonnen ist die gerade einmal 20-Jährige („Ich bin im Betrieb aufgewachsen“) bereits im Management angekommen.

Maximilian Suppan (* 10.02.1997) ist im Familienbetrieb aufgewachsen – und verantwortet heute als Prokurist von Partl Bau unter anderem Einkauf, Organisation, Personal und Akquise. Das Ziel des Ehrenhauseners: Den regionalen Arbeitgeber in die nächste Generation führen sowie die Lehre und das Handwerk weiter stärken. 

Lisa Ell-Mayer (* 04.02.1998) hat das Wirtshaus und Dorfhotel Mayer in St. Martin am Grimming in bereits siebter Generation übernommen. Mit einer Investition in Millionenhöhe sorgt sie beim 300 Jahre alten Familienbetrieb aktuell für den nächsten Meilenstein: Hotel und der Dorfplatz werden in Millionenhöhe erneuert. Das Ziel: ein lebendiges Ortszentrum.

Paul Flecker (* 27.04.2000) bringt mit DGAEHEA – kurz für „Der glaubt auch, er hat ein Auto“ – jedes Jahr mehr als 8.000 Auto- und Tuningbegeisterte nach Mariazell. Parallel dazu führt der Jungunternehmer gemeinsam mit seinen Eltern den Familienbetrieb Flecker in Kindberg, der auf Fenster, Wintergärten und Sonnenschutz spezialisiert ist.

Patrick Veronik (* 02.04.1997) und Co-Gründer Maximilian Wassler (siehe unten) schwimmen auf der Erfolgswelle: Die Gründer von „Werbewelle“ machen aus Wasserflaschen außergewöhnliche Werbemittel. Mit personalisierten Etiketten im Design ihrer Firmenkunden werden allein heuer über 200.000 Stück auf dem gesamten Kontinent verkauft. 

Maximilian Wassler (* 10.01.1998) hat mit Co-Gründer Patrick Veronik (siehe oben) „Werbewelle“ gegründet. Daneben führt der Optiker- und Hörgerätemeister sowie Kontaktlinsenspezialist den Familienbetrieb Optik Wassler in Trofaiach erfolgreich in die nächste Generation. Vor kurzem wurde das erste eigene Hörgerätestudio in der Region eröffnet.

Moritz Hiebl (* 24.10.2000) macht die Schule digitaler, transparenter und einfacher. Mit dem von ihm in Graz gegründeten Start-up Digidoo entwickelte er eine Plattform, die Lehrpersonen erstmals eine rechtssichere, datenbasierte Leistungsbeurteilung ermöglicht. Über 1.000 Schulen im gesamten DACH-Raum setzen schon auf die steirische Software.

Magdalena Schnabl (* 03.05.1997) zeigt, dass Elektrotechnik keine Männerdomäne ist. Die Elektrikerin führt heute die STK Service GmbH, wo sie sämtliche Leistungen der Elektrotechnik anbietet. Mit einer neuen Initiative besucht sie außerdem Schulen und begeistert  insbesondere Mädchen schon früh für das Handwerk.

Maximilian Münzer (* 06.09.2001) ist die nächste Generation im 324 Millionen Euro Umsatz schweren Umweltpionier Münzer Bioindustrie. Das Unternehmen kennt der Entsorgungs- und Recyclingfachmann von der Pike auf: Von den Maschinen über die Kunden führte ihn sein Weg mittlerweile zum „Vice Director“ für Marketing.

Lucas Winkler (* 26.10.2002) war in seiner Jugend als Leistungssportler aktiv – bis ihn eine Diagnose am Weitermachen hinderte. Der Steirer ließ sich nicht unterkriegen, gründete „Hyper Balance“ und betreibt heute ein Longevity-Center mit zwei Standorten, betreut Menschen mit Long Covid genauso wie Spitzensportler – inklusive Partnerschaft mit Sturm Graz.

Christian Besel (* 28.05.1997) ist bereits mit zarten 23 Jahren  in den auf Bürotechnik spezialiserten Familienbetrieb in Ludersdorf eingestiegen. Nun stellt er diesen mit der Übernahme des Büromaschinenfachhändlers ecomtec (in Bärnbach) und einer Investition in Millionenhöhe in den neuen Unternehmensstandort nachhaltig für die Zukunft auf. 

Benjamin Gigerl (* 24.12.1996) entwickelt mit seinem Start-up AAAxAgents eine KI-Sprachlösung für Apple CarPlay und Android Auto, die Vertriebsteams unterwegs sicher und freihändig mit der Firmendatenbank verbindet. Bis Jahresende will der Grazer die erste, wohl millionenschwere  Finanzierungsrunde über die Bühne bringen.

Alessandro Schauperl (* 04.03.1999) steht vor der Nachfolge in einem der traditionsreichsten Unternehmen der steirischen Logistikbranche: Nach Studien in International Management und Supply Chain Management will der Wahl-Grazer Schauperl Logistics – 2029 feiert man den 100. Geburtstag – Schritt für Schritt in die Zukunft führen.

Arvid Auner (* 31.01.1997) ist als zweifacher Snowboard-Vizeweltmeister nicht nur im Spitzensport erfolgreich, sondern hat sich auch als Unternehmer einen Namen gemacht. Als Videograf arbeitet der Grazer für Marken wie Kia und die Steiermärkische Sparkasse. Zuletzt führte ihn die Selbstständigkeit sogar bis zu den World Games nach China.

Lorenz Neubauer (* 27.3.1997) hat aus seinem Hobby – dem  Handwerken – eine Geschäfts­idee gemacht. Heuer im Februar eröffnete er in Graz die „Crafterei“ – eine Holzwerkstatt, die man stundenweise als Laie mieten kann, um an kleinen Projekten zu arbeiten. Zusätzlich bietet Neubauer auch Workshops an.  

Sophie Bretterklieber (* 30.7.2002) hat zwei Wochen nach ihrem Schulabschluss den elterlichen Bauernhof in Lannach übernommen. Nebenbei absolvierte sie die Lehre als landwirtschaftliche Facharbeiterin und Floristin. 2023 wurde sie zur Floristik-Staatsmeisterin gekürt. 2025 holte sie Bronze bei den EuroSkills.

Teo Stoisser (* 12.10.1998) hat heuer von seinem Großvater das seit 1945 bestehende Unternehmen Fink Druckguss in Leibnitz übernommen, das Aluminium-Druckguss­teile für die Elektronikindustrie oder Medizintechnik herstellt. Davor hat er an der Montanuniversität Leoben und in St. Gallen Metallurgie studiert.

Peter Obersteiner (* 18.1.1997) ist sich sicher: „Eine gut informierte Stadtgesellschaft ist die Grundlage für demokratischen Zusammenhalt.“ Mit Gleichgesinnten hat er heuer das Lokalmedium „ganzgraz“ gegründet. Das Herzstück bildet der gleichnamige Newsletter, der unter der Woche kompakt informiert.  

Sandra Zweytik (* 20.11.1997) hilft mit ihrer Werbeagentur „Get Creative“ Unternehmen dabei, online sichtbar zu werden. Mit Kreativität, einem Gespür für Trends und einer Extraportion Motivation setzt die gebürtige Südsteirerin ihre Kunden mit gezielter Content Creation gekonnt in Szene. Nebenberuflich ist sie auch Mutter.

Marlene Znopp (* 20.09.1996) tritt mit ihrem nachhaltigen Zero-Waste-Laden „Minimali“ für ein bewusstes Leben ein. In ihrem Concept-Store bietet Znopp, neben einer köstlichen Tasse Kaffee, eine große Auswahl an Accessoires, Geschenkartikeln, veganer Kosmetik- und Reinigungsprodukten an – das Ganze gibt es auch in ihrem Onlineshop.

Filip Synowiec (* 2.6.1996) liefert mit „dronesense“ Bauwerksinspektion mit Drohnen. Mittels Bilddatenerfassung, digitaler Zwillinge und Schadensmonitoring deckt Synowiec mit seinem Kollegen (siehe unten) alle erdenklichen Szenarien für Unternehmen ab und ist als verlässlicher Partner in der Bauwerksinspektion etabliert.

Manuel­ Leitner (* 15.1.1996) bietet gemeinsam mit seinem Kollegen Filip Synowiec (siehe oben) fachkompetente Beratung und Betreuung mit hochdetaillierter, wirtschaftlicher und umweltschonender Bauwerksinspektion. Die beiden agieren im mitteleuropäischen Raum und, auf Anfrage, auch in ganz Europa.

Lisa M. (* 25.8.1999) ist als „die Hauswerkerin“ in den sozialen Netzwerken bekannt. Mit ihren Videos zum Thema Hausbau, Renovierung und Dekoration erreicht sie auf Instagram mittlerweile 375.000 Follower. Begonnen hat alles als Hobby. Bevor sie viral ging, war sie im Handel tätig. 

Maximilian­ Kottnig (* 9.1.1996) hat das Unternehmertum als Teil des Familienunternehmens „Kapo“ im Blut. Um die Lehrlingsausbildung zu verbessern, gründete er „Dualify“. Geboten wird eine Plattform, die Lehrlinge, Betriebe und Berufsschulen verbindet sowie bei Entwicklung und Verwaltung unterstützt. 

Lukas Kersch­dorfer (* 20.8.1999) macht mit der im Vorjahr gegründeten Guard­Aero FlexCo im Militärbereich auf sich aufmerksam. Das Grazer Defence-Tech-Startup entwickelt dabei aktive Schutzsysteme für Militärfahrzeuge, um Soldaten im Nahbereich vor Drohnenangriffen zu schützen.

Paul Ehrenreich (* 24.2.1998) führt seit 2024 das Familienunternehmen „Bestattung Ehrenreich“. Mit Liebe zur Arbeit und einem hohen Maß an Einfühlungsvermögen führt der Unternehmer den Traditionsbetrieb bereits in dritter Generation. Des Weiteren führt er auch die Bau- und Möbeltischlerei „Ehrenreich“.

Paul Kalcher (* 2.12.1997) startete mit der Videoagentur „Penta Media“ früh erfolgreich in der Medienszene durch. Machte später mit „OnTours“ – einem Audio-Guide für den Öffi-Verkehr – europaweit von sich reden und arbeitet mit „OnTrack“ aktuell an einer audiobasierten Navigationsapp für blinde und sehbehinderte Menschen.

Musa Müller (* 21.3.2001) hat mit „Lernly“ eine digitale Lernplattform für Deutsch als Zweitsprache an Volksschulen geschaffen. Dabei wird stark auf Gamification gesetzt: Kindern lernen spielerisch, ihrem Niveau entsprechend – und dank 3D-animierter Lippensynchronisation wird sogar gezeigt, wie Laute geformt werden.-

Expertenjury

  • Horst Bischof, Rektor der Technischen Universität
  • Nina Zechner, Geschäftsführerin der „Jungen Industrie“ in der Steiermark
  • Bernhard Puttinger, Geschäftsführer des „Green Tech Valley“-Clusters
  • Kristina Edlinger-Ploder, Rektorin Fachhochschule Campus 02
  • Bernhard Weber, Leiter Start-up- und Innovationshub „Unicorn"
  • Christian Wipfler, Landesvorsitzender der „Jungen Wirtschaft“
  • Martina Konrad, Landesgeschäftsführerin der „Jungen Wirtschaft“
  • Christoph Ludwig, SFG-Geschäftsführer 
  • Christoph Sammer, Unternehmer und PR- & Kommunikationsprofi.
  • Dagmar Eigner-Stengg, Leiterin des „GründerCenter“ der Steiermärkischen Sparkasse.
  • Markus Reiter, Leiter des Referats „Gründung und Nachfolge“ in der WKO
  • Martin Payer, kaufmännischer Geschäftsführer der FH Joanneum
  • Martin Mössler, Geschäftsführer des Science Parks Graz sowie des ESA-Hubs.
  • Ariane Pfleger, Vorstandsmitglied der Raiffeisen Landesbank Steiermark