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Käfer, Girardoni und Berchthaller (v.l.) mit Skiern und Urkunde
© Lunghammer

Wechsel an der Spitze der Fachgruppe Seilbahnen: Berchthaller folgt auf Girardo-ni

Im Rahmen des so genannten Liftlerseminars gab Fabrice Girardoni sei-nen Rückzug als Obmann der steirischen Seilbahnen bekannt. Ihm folgt der erfahrene Seilbahner Daniel Berchthaller an der Spitze der Fach-gruppe mit 95 Betrieben nach. Auch er will künftig auf die Zukunft des Wintersports sowie auf die Unterstützung der kleinen Skigebiete set-zen. 

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Aktualisiert am 02.04.2026

Beim Branchentreff der Seilbahnbranche – dem so genannten Liftlerseminar – am 1.April in Graz wurde nicht nur Bilanz über die Skisaison und das Thema „Skinachwuchs: Quo vadis?“ diskutiert, sondern auch eine wichtige personelle Weichenstellung bekannt gegeben: Nach sieben Jahren als Obmann der steirischen Seilbahnen in der WKO legt Fabrice Girardoni seine Aufgabe ab sofort in die Hände seines Nachfolgers Daniel Berchthaller. Dieser bringt als Geschäftsführer der Reiteralm und langjähriges Ausschussmitglied umfassende Branchenerfahrung mit und möchte wie schon sein Vorgänger auf offenen Austausch, die Zukunft des Wintersports, einen starken Fokus auf das Thema Skinachwuchs, das Schaffen von optimalen Rahmenbedingungen für die Seilbahnbranche und vor allem auf die Unterstützung kleiner Skigebiete setzen. „Es sind große Fußstapfen, in die ich trete“, sagt der 47-jährige Betriebswirt und bedankt sich für das Engagement seines Vorgängers: „Fabrice Girardoni hat als Interessenvertreter den Weg für die steirischen Seilbahnen bereitet. Diesen Weg möchte ich nun konsequent fortsetzen.“ Auf Geschäftsführer-Ebene gibt es indes keine Änderungen: Oliver Käfer bleibt der Fachgruppe weiter erhalten.  

Seilbahnen als Tourismus-Motor mit Millionen-Investitionen

Die Seilbahnbranche ist in der Steiermark ein wesentlicher Wirtschaftsmotor: So umfasst sie insgesamt 95 Mitgliedsbetriebe mit rund 190 Liften und fast 1000 Pistenkilometern. Zuletzt wurden rund 100 Millionen Euro in die Hand genommen, um bestehende Anlagen zu erneuern, neue Lifte zu errichten oder in Schneesicherheit zu investieren. Aus den Investitionen wurde eine regionale Wertschöpfung von 68 Millionen Euro errechnet. Zudem generierten die Umsatzerlöse der Skitouristen von zuletzt 790 Millionen Euro eine Wertschöpfung von 419 Millionen Euro – damit wurden rund 6.900 Arbeitsplätze in der Steiermark abgesichert. Die Seilbahn-Branche sei damit „ein verlässlicher Garant für regionale Arbeitsplätze“, so Berchthaller.

Nach dem Winter klopft nun bereits die Sommersaison an die Tür: „Das Thema Biken hat sich in den letzten Jahren zu einem Zugpferd entwickelt, auf das wir als Seilbahnwirtschaft weiter stark setzen werden“, so Berchthaller.