Ein GOLDRICHTIGer Wochenstart mit Isolde Stieg
„Stillstand gibt es nicht!“ lautet das Motto von Goldrichtig-Ehrengast Mag. Isolde Stieg, Vorstandsdirektorin der TIROLER Versicherung.
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Ende Februar lud Frau in der Wirtschaft Tirol zu einem weiteren Highlight der Reihe Goldrichtig. Im wunderschönen Hotel Stage 12 in der Innsbrucker Innenstadt hatten 40 Unternehmerinnen die Gelegenheit, die Vorstandsdirektorin live im Interview zu erleben.
Nach einer Begrüßung der Hausherrin Isolde Penz, die mit ihrer Familie die Hotels Stage 12, The Penz und Hotel Maximilian führt, begann FiW-Landesvorsitzende Martina Entner das Gespräch.
Die erste Botschaft, die der gebürtigen Tirolerin sehr wichtig ist: „Ab jetzt kennen wir uns alle - wenn wir uns bei einer anderen Veranstaltung sehen, dann tauschen wir uns dort auch aus! Ich kenne die Hemmschwelle, als eine von wenigen Frauen bei einem Event zu sein, deswegen müssen wir aufeinander zugehen – wie Männer das ja auch machen!“
Die studierte Wirtschaftspädagogin hat viel von der Welt gesehen und unter anderem in Hongkong, den USA und der Schweiz gearbeitet und das Eintauchen in diese anderen Arbeitskulturen begleiten sie bis heute. Ihre ersten beruflichen Schritte machte sie allerdings in einem Unternehmen in Tirol, das ihr schon damals mit flexiblen Arbeitszeiten entgegenkam, als es Zeit für ihre Schulpraktika als Wirtschaftspädagogik-Studentin war.
Seit 2021 ist Isolde Stieg Vorstandsdirektorin der TIROLER Versicherung, bei der als regionale Arbeitgeberin über 400 Mitarbeiter:innen angestellt sind. Stieg ist es dabei wichtig, auf Augenhöhe miteinander zu arbeiten und stetig den Lernwillen ihrer Mitarbeiter:innen anzufachen. Wertschätzung ist ihr dabei ebenso wichtig, wie Raum für Innovationen. Diesen Ansatz sieht man auch im neuen Gebäude der Versicherung, das mit einem „vertikalen Garten“ versehen und klimaaktiv-gold-zertifiziert ist. Weil Isolde Stieg auch davon überzeugt ist, dass Strukturen sich an Lebensrealitäten anpassen müssen, hat die TIROLER auch eine eigene Kinderkrippe eröffnet: „Einfach machen! Wir haben die Kinderkrippe eröffnet, weil wir sicher waren, dass der Bedarf dafür da ist – ohne groß eine Umfrage zu machen. Wir Menschen müssen Lebensrealitäten respektieren und die Rahmenbedingungen sollten für Junge so gestaltet sein, dass sie gut und gerne arbeiten können!“
Die Tirolerin schaut gerne ein bisschen näher hin – das merkt man auch, als sie antwortet, dass sie gerne einmal einen Kaffee mit Henry Ford und BYD-Grüner Wang Chaunfu trinken würde, weil sie die Diskussion der beiden Automobil-Hersteller interessieren würde.
Nach einigen Fragen der Besucherinnen wurde beim gemeinsamen Frühstück noch genetzwerkt, diskutiert und die Atmosphäre genossen.