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Veronika Opbacher
© Kirchner & Partner

Unternehmertum kennt keine Öffnungszeiten

Veronika Opbacher trägt als Geschäftsführerin des Familienunternehmens Opbacher Installationen 7 Tage die  Woche Verantwortung – und das mit Leidenschaft.

Lesedauer: 5 Minuten

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Aktualisiert am 13.07.2026

Wenn die Heizung läuft, warmes Wasser aus dem Hahn fließt und frische Luft durch moderne Lüftungsanlagen strömt, macht sich kaum jemand Gedanken darüber, wer oder was dahintersteckt. Erst wenn etwas ausfällt, rückt die Installations- und Gebäudetechnik in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. „Wer kennt es nicht? Meist passiert es genau dann, wenn man es am wenigsten braucht“, schmunzelt Veronika Opbacher. Damit Kunden auch in solchen Situationen auf rasche Hilfe zählen können, steht bei der Opbacher Installations GmbH ein 24-Stunden-Notdienst bereit. Während andere Feierabend haben, das Wochenende genießen oder schlafen, sorgen die Monteure dafür, dass die technischen Anlagen rasch wieder funktionieren. 


1980 legte Franz Opbacher den Grundstein für das Unternehmen

Rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 30 Lehrlinge machen Opbacher Installationen zu einem der bedeutendsten Unternehmen der Branche in Tirol. Den Grundstein dafür legte Franz Opbacher, der die Firma 1980 gründete. Heute führen die Schwestern Veronika Opbacher und Viktoria Neuner-Opbacher den Familienbetrieb mit Standorten in Fügen, Innsbruck, Seefeld und Söll in zweiter Generation weiter.

Oft wird unterschätzt, was hinter dem Erfolg eines Unternehmens steht.

Unternehmerische Größe misst sich nicht allein an Mitarbeiterzahlen, Standorten oder Umsatz. Hinter jedem Auftrag, jeder Investition sowie jeder Entscheidung stehen Menschen, Verantwortung und langfristiges Denken. Es ist keine Aufgabe, die am Freitagmittag um 12 Uhr endet. „Man ist sieben Tage die Woche mit dem Betrieb verbunden.“ Für Veronika Opbacher ist das aber keine Belastung, im Gegenteil: „Ich bin mit unserem Unternehmen aufgewachsen und durfte schon früh erleben, wieviel das bedeutet. Heute macht es mich stolz, gemeinsam mit meiner Schwester die Geschichte unseres Familienunternehmens fortzuschreiben.“

Veronika Opbacher
© Kirchner & Partner Für Veronika Opbacher bedeutet Unternehmertum weit mehr als wirtschaftlichen Erfolg. Es bedeutet, Verantwortung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Region sowie die Gesellschaft zu übernehmen.

Wohlstand und wirtschaftliche Stabilität entstehen nicht von selbst

Wie wichtig funktionierende Unternehmen für unseren Alltag und unseren Wohlstand sind, wird oft erst dann sichtbar, wenn bei einem Rohrbruch kein Monteur kommt, wenn Arbeitsplätze fehlen, Projekte nicht umgesetzt werden können oder Investitionen ausbleiben. Während nach außen oft vor allem wirtschaftliche Kennzahlen sichtbar sind, leisten Unternehmerinnen und Unternehmer täglich enorme Anstrengungen, um ihre Betriebe auch durch schwierige Zeiten erfolgreich zu führen.

Ich würde mir wünschen, dass stärker wahrgenommen wird, wie sehr sich Unternehmen dafür einsetzen, Arbeitsplätze zu sichern – auch dann, wenn die Auftragslage wie derzeit in der Baubranche schwierig ist.

Hinter jedem Unternehmen stehen Menschen, Familien und Existenzen. Oft bleibt es eher im Verborgenen, mit welchem Engagement in den Betrieben täglich daran gearbeitet wird, Stabilität, Sicherheit und Perspektiven für den Wirtschaftsstandort zu schaffen. Es passiert einfach.

Veronika Opbacher
© Kirchner & Partner „Keiner kennt das Haus wie wir“ – ist mehr als ein Werbeslogan, so Veronika Opbacher.

Durchdachte Rahmenbedingungen sind gelebte Wertschätzung

Wer über Wertschätzung für Wertschöpfung nachdenkt, kommt an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht vorbei. Denn sie entscheiden maßgeblich darüber, ob Unternehmen nachhaltig wachsen dürfen oder ausgebremst werden. Wenn Betriebe trotz Investitionsbereitschaft und Expansionsplänen jahrelang auf Genehmigungen warten müssen, kostet das Zeit, Geld und Motivation. Gerade große Arbeitgeber wie Opbacher Installationen spüren auch vermeintlich kleine politische Entscheidungen mitunter unmittelbar. Der plötzliche Wegfall von Förderungen, neue Abgaben, geringe steuerliche Anpassungen oder zusätzliche Dokumentations- und Nachweispflichten können sich rasch zu erheblichen Mehrkosten summieren, mit denen wenige Wochen zuvor noch niemand gerechnet hat.

Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen verlässliche Rahmenbedingungen sowie Planungssicherheit. Nur so können wir investieren, Fachkräfte ausbilden, Arbeitsplätze ermöglichen und unseren Beitrag zum Gemeinwohl leisten.

Ein Paradebeispiel für unsichere Rahmenbedingungen sind die starken Schwankungen bei den Klimaschutzförderungen. Auf Phasen (zu) großzügiger Förderungen - etwa für den Heizungstausch - folgte der Kahlschlag. Für Betriebe, die Personal, Lagerbestände und Investitionen langfristig planen müssen, bedeutet das vor allem eines: unnötige Unberechenbarkeit.  

Wertschöpfung entsteht dort, wo Leistung anerkannt wird

Es gibt viele Belege dafür, wie eng Wertschätzung und Wertschöpfung miteinander verbunden sind. Wer etwa ambitionierte Klimaziele erreichen will, muss auch jene Betriebe stärken, die das täglich in die Praxis umsetzen. Die Installations- und Gebäudetechnik zählt zu den Schlüsselbranchen der Energiewende. Für Veronika Opbacher stehen nicht die Klimaziele zur Diskussion, sondern der Weg dorthin. „Wenn Politik, Wirtschaft und Fachkräfte frühzeitig gemeinsam an Lösungen arbeiten, könnten wir viele Maßnahmen effizienter, nachhaltiger und praxisnäher umsetzen“, ist sie überzeugt. Als Landesinnungsmeisterin der WK Tirol setzt sie sich daher in zahlreichen Gremien und Ausschüssen österreichweit für die Anliegen ihrer Branche ein.

Veronika Opbacher
© Kirchner & Partner Handschlagqualität und der Anspruch, stets die beste Lösung zu finden, prägen das Familienunternehmen Opbacher seit über vier Jahrzehnten.

Wertschöpfung trägt die Handschrift von Unternehmen

Als Komplettanbieter für Installations- und Gebäudetechnik schafft Opbacher die Grundlage für unseren modernen Alltag – mit durchdachten Lösungen für Luft, Wasser, Wärme und Energie. Persönliche Betreuung, Transparenz und handwerkliche Können stehen dabei im Mittelpunkt. „Wir bringen Lebensqualität in Gebäude“, bringt es Veronika Opbacher auf den Punkt. 

Im ganzen Land übernehmen Unternehmen Verantwortung für ihre Mitarbeitenden, ihre Kunden und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Tirol. Hinter unser aller Wohlstand stehen Menschen, wie Veronika Opbacher, die mit Können, Ideenreichtum und Einsatz Wertschöpfung schaffen – selbst dann, wenn andere schön längst Feierabend haben oder das Wochenende genießen.  

Neugierig geworden? Im Podcast „Wertschätzung für Wertschöpfung“ sprechen Veronika Opbacher und Wirtschaftskammer Tirol Präsidentin Barbara Thaler über erfolgreiches Unternehmertum, Verantwortung und was es für die Zukunft braucht.