Phishing im Namen der Wirtschaftskammer Österreich zur angeblichen EU-Richtlinie
Betrüger:innen fordern Unternehmen dazu auf, ihre Unternehmensdaten über ein angebliches Bestätigungsformular zu bestätigen.
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Derzeit sind betrügerische Nachrichten im Namen der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) im Umlauf. Darin wird behauptet, dass die WKÖ im Zuge der Umsetzung der EU-Richtlinie NIS-2 in nationales Recht eine Prüfung hinterlegter Unternehmensdaten durchführt. Die Empfänger:innen sollen ihre Angaben bis zu einer vorgegebenen Frist bestätigen. Das angebliche Bestätigungsformular befindet sich laut Nachricht im Anhang. Die Nachricht stammt nicht von der WKÖ.
Merkmale
- Die Nachricht beginnt mit der allgemeinen Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“.
- Als Grund für die Kontaktaufnahme wird die angebliche Umsetzung der EU-Richtlinie NIS-2 in nationales Recht genannt.
- Dabei wird auf ein angebliches „NISG 2026“ verwiesen.
- Die Wirtschaftskammer Österreich wird als vermeintliche Absenderin genannt.
- Angeblich prüft die WKÖ die hinterlegten Unternehmensdaten.
- Die Empfänger:innen sollen ihre Angaben bis zum 6. Oktober 2026 bestätigen.
- Es wird behauptet, die Daten würden anschließend „vollständig und korrekt“ in ein neues System namens „ID Austria“ übernommen.
- Das angebliche Bestätigungsformular soll sich im Anhang befinden.
- Mit der Aussage, die Mehrheit der Mitgliedsbetriebe habe die Bestätigung bereits abgeschlossen, wird zusätzlicher Handlungsdruck erzeugt.
- Die Nachricht verweist auf ein angebliches „Service-Team“ für Rückfragen.
- Als Absenderbezeichnung wird „Ihr WKO-Service“ verwendet.
- In der Signatur werden „Wirtschaftskammer Österreich“, die Adresse „Wollzeile 14–18, 1010 Wien“ sowie die Telefonnummer „+43 590 900-0“ angeführt.
Gehen Sie auf diesen Betrugsversuch nicht ein, öffnen Sie keine Anhänge oder darin enthaltenen Links und geben Sie keine persönlichen oder betrieblichen Daten weiter!
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