Italien: Rekordzahlen für den Weinbau in Venetien
Ein starker Motor für den nationalen Export
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Im Jahr 2025 hat die Region Venetien ihre führende Position innerhalb der italienischen Weinwirtschaft weiter gefestigt und über 37 % des gesamten nationalen Weinexports generiert. Die Unternehmen der Region erzielten ein Exportvolumen von 2,92 Mrd. Euro – ein Ergebnis, das maßgeblich vom Prosecco getragen wurde. Dank dieser starken Säule konnte Venetien den internationalen Marktrückgang deutlich besser abfedern als andere italienische Regionen.
Innerhalb dieses Gesamtbildes zählt das Valpolicella zu den dynamischsten Produktionsgebieten. Das Consorzio per la Tutela dei Vini Valpolicella vereint 2.200 Betriebe und ist heute auf 87 Auslandsmärkten präsent. Die enge Zusammenarbeit der 19 Gemeinden dieser Herkunftsbezeichnung ermöglicht eine koordinierte Steuerung der Entwicklungs- und Marketingstrategien.
Die Produktion erreichte im Jahr 2025 57,5 Mio. Flaschen, gestützt durch eine Rebfläche von über 8.600 Hektar. Mit einer Repräsentativität von mehr als 80 % der Erzeuger stärkt das Konsortium nicht nur die Bekanntheit der Appellation, sondern bewahrt auch das kulturelle und identitätsstiftende Erbe des Valpolicella-Gebiets.
Die internationale Promotionstätigkeit des Konsortiums war im Jahr 2025 besonders intensiv: 27 Initiativen in 16 Ländern auf fünf Kontinenten, darunter strategisch wichtige Märkte wie die Vereinigten Staaten, mehrere asiatische Länder und Australien. Ergänzend dazu wurde ein Investitionsplan von 6 Mio. Euro über sieben Jahre vorgestellt, der die globale Präsenz der Valpolicella-Weine weiter ausbauen soll.
Dieses Gesamtbild bestätigt Venetien als führende Weinregion Italiens, gestützt durch Vinitaly, die bedeutendste Weinmesse des Landes. Sie bleibt ein zentraler Bezugspunkt für die Stärkung internationaler Geschäftsbeziehungen und die weltweite Sichtbarkeit der regionalen Herkunftsbezeichnungen.
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