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Donau, Wachau, Dürnstein
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Freizeit- und Sportbetriebe, Fachgruppe

Was sollte ich in Dürnstein als Fremdenführer:in beachten?

Lesedauer: 3 Minuten

01.09.2026
  • Dürnstein ist eine lebende Stadt, kein Museum. Als Fremdenführer:innen ist es unsere Aufgabe, unsere Gäste dafür zu sensibilisieren und sich danach zu verhalten.
  • Wenn ein Auto / Moped / Motorrad / Radfahrer etc. unterwegs ist, machen wir unsere Gäste darauf aufmerksam.
  • Wir gehen aus dem Weg. Anrainer, Hotelgäste und Lieferwagen haben jedes Recht, die Dürnsteiner Hauptstraße zu verwenden.
  • Wir versuchen, so gut als möglich auf diesem beengten Raum, nicht mit unseren Gästen mitten auf der Straße zu stehen.
  • Wenn mehrere Gruppen auf einmal von der Schiffsanlegestelle starten, empfiehlt es sich, sich kurz mit den Kolleg:innen abzusprechen und die verschiedenen Wege in die Stadt zu verwenden (Anzuggasse, Malerwinkel, Wegerl entlang der Bundesstraße). Sinnvoll ist es auch, nicht mitten am Treppelweg stehen zu bleiben, sondern etwas an der Seite, oder z.B. auf den Spielplatz zu gehen. Von dort hat man einen besonders schönen Blick auf die Burgruine und die Stadt.
  • Wir versuchen, nicht zu laut zu schreien während der Führung.
  • Die meisten Häuser in Dürnstein sind Privatbesitz. Man darf nicht einfach in den Hof spazieren, sondern muss auf die Privatsphäre der Einwohner achten. (Nachdem heuer auch wieder vermehrt Gäste mit anderem kulturellen Hintergrund auf den Schiffen sein werden, ist gerade dieser Punkt sehr wichtig. Unsere Gäste müssen hierauf besonders sensibilisiert werden. Auch, dass nicht jeder immer fotografiert werden möchte).
  • Der Hof des Stiftes Dürnstein ist Gästen geöffnet. Allerdings gibt es auch hier Einschränkungen zu beachten: auf Wunsch des Stiftes Herzogenburg (Eigentümer) darf der Innenhof von uns nicht geführt werden, wenn die Gruppe nicht auch in die Ausstellung hineingeht. Wohl aber dürfen wir draußen, vor dem Portal, einige Erklärungen anbringen und die Gäste auf eigene Faust den Hof besichtigen lassen. Gut ist es auch immer, den kleinen Souvenirladen in der Ecke des Hofes zu erwähnen. Die Kirche kann nur im Rahmen des gesamten Ausstellungsrundgangs besichtigt werden. 
  • Es ist auch nicht gewünscht, dass wir mit unserer Gruppe auf den Friedhof gehen. Dieser wird nach wie vor benutzt und viele Dürnsteiner:innen fühlen sich gestört, wenn sich hier Gruppen tummeln. Es ist nach wie vor ein Ort des Friedens und des Gedenkens an die Verstorbenen.
  • Zur Zeit der Traubenreife ist es für unsere Gäste sehr verlockend, die Trauben zu kosten. „Was für einen Schaden macht es schon, wenn ich mir eine Traube nehme?“ – einen großen, denn bei einer bleibt es meistens nicht. Wenn jeder Gast so denkt, sind die Weingärten bald leer. Dazu kommt, dass der Fruchtstand dann „verletzt“ ist und sich leichter Schimmel bzw. andere Krankheiten bilden kann. Wenn wir nicht wollen, dass die Winzerbetriebe ihre Weingärten einzäunen, sind auch wir dafür verantwortlich, unseren Gästen das verständlich zu machen.
  • Das WC am P1 ist kostenpflichtig (1 €). Es wurde schon beobachtet, dass sich der Guide in die Tür gestellt hat und für alle Gäste aufgehalten hat. Das ist nicht gestattet und wird gegebenenfalls zur Anzeige gebracht.
  • Noch eine Bitte zum Schluss: Wir versuchen gerade, die Dürnsteiner:innen darauf aufmerksam zu machen, dass nicht jeder Guide eine Lizenz hat und, dass Gruppen, die von uns geführt werden, noch leichter zu kontrollieren sind, als Gruppen ohne Guides. Tragt bitte eure Plaketten sichtbar! Wir möchten, dass die Einwohner:innen uns geprüfte Guides von den Schwarzführern gut unterscheiden können.