Bestnoten für Österreichs Lehre
89% der Lehrlinge sind mit ihrer Ausbildung zufrieden. Auch Europa bestätigt: Österreichs Lehre zählt zur Spitze.
Lesedauer: 1 Minute
Mit dem Beginn der Sommerferien beschäftigen sich viele Jugendliche und ihre Familien mit den nächsten Bildungs- und Berufsentscheidungen. Gerade jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die eigenen Talente und Interessen auszuloten und sich über unterschiedliche Ausbildungswege zu informieren.
Die Ergebnisse einer aktuellen IMAS-Lehrlingsbefragung im Auftrag der Wirtschaftskammer zeigen eindrucksvoll, dass sich die Entscheidung für eine Lehre auszahlt: 89% der Lehrlinge sind mit ihrer Ausbildung zufrieden oder sehr zufrieden. Die Zufriedenheit steigt mit jedem Lehrjahr weiter an und erreicht im dritten Lehrjahr bereits 95%.
Lehre punktet mit Qualität und Perspektiven
Zur hohen Zufriedenheit der Lehrlinge tragen vor allem die hohe Ausbildungsqualität, ein gutes Betriebsklima und attraktive Verdienstmöglichkeiten bei. 88% sehen die Lehre – verglichen mit anderen Ausbildungen - als stärker praxisorientiert, 87% als bessere Vorbereitung auf das Berufsleben. Auch die Entwicklungsmöglichkeiten nach der Lehre werden positiv bewertet: 88% sehen in einer abgeschlossenen Lehre die Grundlage für weitere Bildungswege – von der Meisterprüfung über die Berufsreifeprüfung bis hin zu einem Studium. Für 82% ist die Lehre ausdrücklich keine Sackgasse.
Österreichs duale Ausbildung als europäisches Best-Practice-Beispiel
Auch weit über die Landesgrenzen hinaus genießt Österreichs Lehre großes Ansehen. Das zeigt die aktuelle Eurobarometer-Umfrage mit europaweit rund 26.500 Befragten: Österreich erreicht den 1. Platz bei der Vermittlung praxisrelevanter Kompetenzen sowie bei der Qualität der Ausbilder:innen. Auch bei Ansehen, Jobsicherheit und Einkommensperspektiven zählt das österreichische System zur europäischen Spitze.
Fazit: Das Erfolgsmodell Lehre nachhaltig absichern!
Die betriebliche Lehrausbildung ist eine tragende Säule der Fachkräftesicherung und damit ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für den Standort. Damit die Ausbildungsbetriebe ihre Aufgabe auch künftig erfüllen können, braucht es mehr Unterstützung, verlässliche Rahmenbedingungen und eine dauerhafte Absicherung der betrieblichen Ausbildung. Denn Österreich braucht mehr und nicht weniger Lehrlinge.
Grafik downloaden