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Der Lohnzettel (Formular L16)

Informationen für Unternehmen

Ein Lohnzettel (L16) ist für alle aufrechten Dienstverhältnisse für das abgelaufene Kalenderjahr vom Arbeitgeber ohne besondere Aufforderung bis Ende Februar des Folgejahres elektronisch über ELDA zu übermitteln.  

Nur ausnahmsweise, wenn die elektronische Übermittlung mangels technischer Voraussetzungen nicht möglich ist, sind Papierlohnzettel zulässig. Dann hat die Übermittlung bereits bis Ende Jänner des Folgejahres an das Betriebsfinanzamt zu erfolgen. 

Wurde das Dienstverhältnis unterjährig beendet, ist die Übermittlung des Lohnzettels bis Ende des darauffolgenden Monats durchzuführen. Als Beendigungszeitpunkt gilt das arbeitsrechtliche Ende, außer bei Kündigung im Krankenstand. Auch wenn die Beitragsgrundlage bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststeht, ist jedenfalls ein Lohnzettel zu übermitteln. Unmittelbar nach Bekanntwerden der endgültigen Beitragsgrundlage muss ein korrigierter Lohnzettel übermittelt werden. 

Wurde im Laufe eines Kalenderjahres bereits ein Lohnzettel ausgestellt und beginnt ein Dienstnehmer beim selben Dienstgeber in diesem Kalenderjahr noch einmal ein Dienstverhältnis, ist gesondert ein weiterer Lohnzettel auszustellen. 

Bei Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Arbeitgebers ist der Lohnzettel bis zum Ende des zweitfolgenden Monats zu übermitteln. In diesem Fall ist ein Lohnzettel bis zum Tag der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens  auszustellen. Für Bezüge, die in der Folge von der Konkursmasse gezahlt werden, ist – unabhängig ob es sich um Konkurs- oder Masseforderungen handelt – ein gesonderter Lohnzettel erforderlich. 

Der Lohnzettel besteht aus einem lohnsteuer- und einem sozialversicherungsrechtlichen Teil. Die Daten sind vom Lohnkonto zu übernehmen. 

Weitere Details und eine Ausfüllhilfe finden Sie unserer Broschüre zum Lohnzettel.

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