Zum Inhalt springen
Bernhard Bauer und Viktor Larissegger bei der Präsentation
© Foto Fischer

Fakten zum Standort Graz

Wenn Ende Juni in Graz gewählt wird, geht es um die Zukunft eines wirtschaftlichen Schwergewichts. Welche Themen die Unternehmer in der Stadt besonders beschäftigen. 

Lesedauer: 1 Minute

Einen Moment bitte. Ladevorgang läuft ...
0:00
Audio konnte nicht geladen werden. Erneut versuchen
0:00
0:00
Aktualisiert am 27.03.2026

Rund 25.000 Unternehmen zählt die Stadt – und 31 Prozent des steirischen Kommunalsteueraufkommens. Um die Diskussion der Elefantenrunde auf für Unternehmen besonders drängende Themen zu lenken, befragte das Institut für Wirtschafts- und Standortentwicklung (IWS) im Vorfeld mehr als 700 Betriebe. Mit den Ergebnissen (siehe Grafiken weiter unten) wurden die Spitzenkandidaten vor Ort konfrontiert.

Zuvor präsentierten WKO-Graz-Regionalstellenobmann Bernhard Bauer und Regionalstellenleiter Viktor Larissegger aktuelle Daten zum Wirtschaftsstandort. Beides zeichnete ein herausforderndes Bild: 57 Prozent der Befragten vermeldeten etwa eine Verschlechterung der unternehmerischen Rahmenbedingungen. Tatsächlich sank die Zahl der Arbeitgeberbetriebe von 2008 bis 2024 in der Industrie um 17,3, im Handel um 18,6 Prozent.

Hinweis
Auf wko.at können Sie die gesamte Debatte nachsehen.

Und während die Kommunalsteuer pro Einwohner im Bezirk Graz-Umgebung seit 2000 um 84 Prozent stieg, waren es in der Stadt selbst nur sechs Prozent. „Die Zahlen zeigen klar: Graz braucht einen Wirtschaftsschwerpunkt!“, hält Bauer fest. Fast die Hälfte (48 Prozent) der Unternehmen konstatierte zudem ein Erreichbarkeitsproblem. Seit 2015 wurden 2.032 bewirtschaftete Parkplätze abgebaut – während Bevölkerung und Pkw-Zahl weiter wachsen.

Zum Video "Debatte zur Grazer Gemeinderatswahl"