KI als digitales Gedächtnis für das Unternehmen
Das eigene Unternehmenswissen mit KI nutzbar machen muss nicht kompliziert sein. Expertin Carina Ebli-Korbel erklärt, wie.
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Notizen sind für viele ein wichtiger Bestandteil des persönlichen Wissensmanagements. Ob Gedanken, Erkenntnisse aus Sachbüchern, LinkedIn-Beiträge oder berufliche Informationen – über die Jahre entsteht eine umfangreiche Wissenssammlung. Doch je größer diese wird, desto schwieriger ist es, den Überblick zu behalten. Hier weiß KI-Expertin Carina Ebli-Korbel, wie künstliche Intelligenz dabei unterstützen kann. „Ich habe über die Jahre ein ganzes Wissensnetzwerk in meinem Notizbuch aufgebaut, welches man mit KI gut zugänglich machen kann“, erklärt Ebli-Korbel.
KI kann vorhandene Notizen durchsuchen, zusammenfassen und Zusammenhänge zwischen den eigenen Informationen herstellen. Für Unternehmen, die Microsoft Copilot nutzen, bietet sich dafür beispielsweise OneNote als Wissensquelle an. Wer Copilot nicht zur Verfügung hat, kann laut Ebli-Korbel auch Claude mit Notion verbinden. Notion ist eine digitale Plattform, die sich unter anderem als Notizbuch oder Wissensdatenbank nutzen lässt.
Über sogenannte Konnektoren wird die KI mit solchen Anwendungen verbunden. „Konnektoren sind wie Brücken zwischen der KI und anderen Anwendungen“, erklärt die Expertin. Die Verbindung lässt sich in den Einstellungen des jeweiligen KI-Tools herstellen, indem die gewünschte Anwendung ausgewählt und der Zugriff freigegeben wird. So kann die KI auf das gespeicherte Wissen zugreifen und dieses aktiv nutzbar machen. Gerade für Unternehmen bietet das einen großen Mehrwert: Interne Abläufe, Projektdokumentationen oder Fachinformationen lassen sich schneller finden und aufbereiten. „Neue Mitarbeiter können sich damit schneller mit dem internen Wissen vertraut machen, Informationen selbständig finden und bekommen einen leichteren Zugang zu den Abläufen und zum Know-how des eigenen Unternehmens.“