Betriebsbesichtigung bei Cropster: Tiroler Innovation für besseren Kaffee
Junge Wirtschaft Innsbruck Stadt & Land
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Wie digitale Innovation eine ganze Branche verändern kann, zeigte die Junge Wirtschaft Innsbruck Stadt & Land bei ihrer Betriebsbesichtigung bei Cropster. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten spannende Einblicke in die Erfolgsgeschichte des Innsbrucker Softwareunternehmens Cropster, das heute Kaffeeröstereien und Produzenten in mehr als 100 Ländern unterstützt.
Besonders spannend war der Einblick in die Entstehungsgeschichte des Unternehmens: Einer der Gründer absolvierte als Student ein Pflichtpraktikum in einem Forschungszentrum in Kolumbien. Dort wurde ihm bewusst, vor welchen Herausforderungen die Kaffeeindustrie steht. Zwischen Kaffeebauern und Röstereien liegen oft tausende Kilometer, der Austausch ist komplex und lange Zeit fehlten geeignete Systeme für eine effiziente Kommunikation entlang der Lieferkette. Aus dieser Erfahrung entstand die Idee für Cropster.
Mit der Vision einer faireren und nachhaltigeren Kaffeeproduktion entwickelte das Unternehmen eine Plattform, die alle Beteiligten der Supply Chain verbindet. Durch mehr Transparenz, bessere Qualitätskontrolle und den frühzeitigen Umgang mit Risiken profitieren heute sowohl kleine Kaffeebauern als auch internationale Marken von den Lösungen des Tiroler Unternehmens.
Was als Idee begann, hat sich zu einem weltweit erfolgreichen Unternehmen entwickelt: Neben den Standorten in Innsbruck und Wien beschäftigt Cropster mittlerweile rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit und ist unter anderem in Europa, den USA, Brasilien und Südkorea vertreten. Zu den Kunden zählen sowohl kleine und mittlere Unternehmen als auch große internationale Marken wie Starbucks und Lavazza.
Beim anschließenden Networking wurde deutlich: Große Ideen entstehen oft dort, wo Menschen Herausforderungen aus nächster Nähe erleben.