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Fachgruppen-Obfrau Ellen Moll mit ihren beiden Stellvertretern Anton Ruech (links) und Arno Wimmer (rechts)
© WK Tirol/ Blickfang Photographie

Tag der Tiroler Immobilienwirtschaft

Branche warnt vor weiterem Stillstand am Wohnungsmarkt.

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Aktualisiert am 30.06.2026

Der diesjährige „Tag der Tiroler Immobilienwirtschaft“ stand ganz im Zeichen von Neuausrichtung, geballter Expertise und einem eindringlichen Appell an die Politik. Vor zahlreichen Branchenkolleginnen und -kollegen machte die Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder deutlich: Trotz rauem Gegenwind kann die Immobilienwirtschaft ihren Beitrag zur Schaffung von Wohnraum leisten – vorausgesetzt, die Politik sorge endlich für Rahmenbedingungen, die Investitionen wieder ermöglichen. 

Politik ist in der Pflicht 
„Der Immobilienboom der letzten Jahre ist vorbei“, weiß Dr. Ellen Moll, Fachgruppen-Obfrau der Immobilien- und Vermögenstreuhänder. Die Herausforderungen seien immens: Hohe Finanzierungskosten, steigende Baupreise und eine ständig wachsende Abgabenlast mache Investitionen zunehmend unrentabel. 

Um Eigentum in Tirol überhaupt noch zu ermöglichen, fordert die Fachgruppe vehement bessere Rahmenbedingungen und hat hierzu ein konkretes Maßnahmenpaket erstellt, das vor allem Kostensenkungen der öffentlichen Hand einfordert. Laut einer aktuellen Studie entfallen nämlich rund 41 % der Wohnbaukosten auf Steuern und Abgaben. „Die Politik muss jetzt handeln und ihre Kostentreiber beseitigen, sonst drohen Stillstand im Wohnbau und eine weitere Verschärfung der Wohnraumsituation“, so der Tenor der Fachgruppe.

Wohnen ist ein Grundwert 
Unter dem Motto „What’s next?“ präsentierten Experten in Fachvorträgen neueste Entwicklungen im Immobilienrecht, in der Tiroler Bau- und Raumordnung sowie zukunftsweisende Strategien für die Immobilienwirtschaft. Zudem wurde die neue Imagekampagne mit dem Titel „Wohnen ist ein Grundwert“ präsentiert. Ellen Moll: „Wir wollen und werden das, was wir leisten, noch sichtbarer machen. Die Kampagne ist unser selbstbewusstes Signal nach außen. Sie zeigt den Menschen und Entscheidern im Land: Wir haben die Antworten auf das ‚What’s next?‘.“ Die Kampagne startet ab sofort auf den Social-Media-Kanälen der Fachgruppe und wird im Herbst einen starken medialen Schwerpunkt setzen.

Zum Abschluss der Tagung gab sich die Fachgruppenleitung rund um Ellen Moll und ihre Stellvertreter Arno Wimmer und Anton Ruech kämpferisch und motiviert: „Wir sind gut aufgestellt, wir haben das Know-how und wir haben die Stärke, um die Zukunft unserer Branche nicht nur zu verwalten, sondern sie aktiv zu gestalten!“

Bild oben:  Fachgruppen-Obfrau Ellen Moll mit ihren beiden Stellvertretern Anton Ruech (links) und Arno Wimmer (rechts).

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