Zum Inhalt springen
Logo „naturail“ mit dem Claim „Unsere Zukunft Güterverkehr.“
© Naturail
Schienenbahnen, Fachverband

Naturail

Allianz zeigt Lösungen, damit mehr Güter auf die Schiene kommen.

Lesedauer: 1 Minute

17.08.2026
naturail bündelt führende Branchenverbände des Schienengüterverkehrs in Österreich. Die Allianz stärkt die gemeinsame Interessenvertretung, zeigt mit dem Zugkunftspakt Lösungen für Politik und verladende Wirtschaft auf und thematisiert zentrale Herausforderungen für einen wettbewerbsfähigen Schienengüterverkehr.

Mit der Gründung von naturail – Unsere Zugkunft Güterverkehr entsteht erstmals in Österreich eine starke Allianz der führenden Branchenverbände des Schienengüterverkehrs, um gemeinsam die Zukunft des klimafreundlichsten Verkehrsträgers zu gestalten – mit klarer Signalwirkung über die Landesgrenzen hinaus.

Die Trägerverbände

  • Fachverband der Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich als branchenweite Interessensvertretung
  • VABU – Verband für Anschlussbahnunternehme
  • VPI – Verband der Privatgüterwagen-Interessenten Österreich
  • CombiNet – Netzwerk Kombinierter Verkehr

Die Initiatoren präsentieren den Zugkunftspakt – ein Programm, das nicht nur Probleme, sondern klare Lösungen an die Politik und für die verladende Wirtschaft aufzeigt. Die Bahn ist schon heute das Rückgrat einer klimafreundlichen Wirtschaft: Sie verursacht bis zu 80 % weniger CO₂ als der LKW und benötigt nur ein Sechstel der Energie. Ein einziger Güterzug ersetzt rund 40 Lkw und transportiert bis zu 3.600 Tonnen.

„Mit naturail geben wir dem Schienengüterverkehr eine gemeinsame, starke Stimme. Und das in ganz Europa. Wir wollen deutlich machen, dass die Bahn nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch die Zukunft des Güterverkehrs ist“, betont Andreas Mandl, Leiter des Ausschusses Güterverkehr im Fachverband der Schienenbahnen in der WKO.

Herausforderungen klar benannt

Trotz dieser Stärken kämpft die Branche mit politischen und strukturellen Bremsklötzen:

  • Engpässe in der Infrastruktur – moderne Terminals, leistungsfähige Verbindungen und zusätzliche Kapazitäten fehlen.
  • Unfaire Wettbewerbsbedingungen – hohe Trassenpreise und komplexe Zugangsbedingungen bremsen die Schiene gegenüber der Straße aus.
  • Bürokratische Hürden – fehlende Planungssicherheit erschwert langfristige Investitionen.
  • Zu wenig Raum für Innovation – Digitalisierung, smarte Vernetzung und einheitliche europäische Standards sind entscheidend für die Zukunft.

>>www.naturail.at
>>inkedin.com/company/naturail/