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Keyvisual Arbeitskräfteradar, Collage verschiedener Menschen im Job auf lila Hintergrund
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Fachkräfteradar 2026

Trotz schwieriger Konjunkturlage bleibende Herausforderungen am Arbeitsmarkt

Lesedauer: 1 Minute

04.08.2026

Anteil der Unternehmen mit einem Mangel an Fachkräften

Die Suche nach Arbeitskräften in Österreich bleibt auch 2026 eine große Herausforderung – und das trotz schwacher Konjunktur. Besonders die demografische Entwicklung wird das Problem in Zukunft verstärken und könnte künftige Wirtschaftserholungen bremsen.

Die Unternehmensbefragung der WKÖ zeigt außerdem, dass der Fachkräftemangel nach wie vor zunehmend stark im Westen des Landes zu spüren ist, wie auf der interaktiven Karte zu sehen ist. 

Mangel führt zu Mehrarbeit und Umsatzeinbußen

  • 78 % der Unternehmen in Österreich sind aktuell vom Mangel an Fachkräften betroffen. 56 % spüren diesen sehr bzw. eher stark.
  • Laut Studie werden 155.000 Fachkräfte in Österreich benötigt.
  • Betriebe berichten von Zusatzbelastungen für die Firmenchefs und deren Familien (80 %), stärkerer Arbeitsintensität für die vorhandenen Mitarbeiter:innen (81 %) und mehr Überstunden (64 %).
  • 56 % der Betriebe berichten von Umsatzeinbußen, und 48 % sehen ihre Innovationsfähigkeit eingeschränkt.
  • Am stärksten spüren den Mangel die Sparten Transport und Verkehr (66 %), Tourismus und Freizeitwirtschaft (63 %), Gewerbe und Handwerk (62 %) sowie Industrie (58 %). Besonders schwer zu besetzen sind klassische Fachkräftestellen. 
  • An der Spitze der gefragtesten Berufe stehen Berufe im Handel/Verkauf, Koch/Köchin, Elektronik/Elektrotechnik und technische Berufe. 

Lehrabschluss ein Jobgarant

  • Sichere Jobaussichten für die Zukunft bietet eine Lehrlingsausbildung. Mehr als 60 % der Unternehmen gaben an, dass sie die größten Besetzungsschwierigkeiten bei Positionen haben, für die ein Lehrabschluss benötigt wird.
  • Der Mangel an Lehrlingen liegt dabei nicht an einer geringen Ausbildungsbereitschaft der österreichischen Betriebe. Rund die Hälfte der Betriebe würde mehr Lehrlinge ausbilden, wenn sie dafür ausreichend geeignete Interessent:innen finden könnten.

Fachkräftesituation in Ihrer Region: Schauen Sie selbst! 

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