Österreichs bester Mechatronik-Lehrling: Gold für Tim Hag aus Niederösterreich
Bundeslehrlingswettbewerb der Mechatroniker auf der Klagenfurter Herbstmesse am 18.9.2026: Die Sieger stehen fest
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Präzision, technisches Verständnis und Nervenstärke waren beim Bundeslehrlingswettbewerb der Mechatronik auf der Klagenfurter Herbstmesse gefragt.
Die besten Mechatronik-Lehrlinge aus ganz Österreich traten in Messehalle 5 gegeneinander an und zeigten eindrucksvoll, wie Mechanik, Elektronik und Programmierung zu einem funktionierenden Gesamtsystem zusammenwirken.
Die jungen Fachkräfte mussten ihr Können unter realitätsnahen Bedingungen unter Beweis stellen: Sie montierten einzelne Komponenten, verdrahteten elektrische Systeme, programmierten Steuerungsabläufe und nahmen ihre Anlagen anschließend in Betrieb. Dabei kam es nicht nur auf handwerkliche Genauigkeit an – auch systematisches Denken, technisches Verständnis und die Fähigkeit, unter Zeitdruck konzentriert zu arbeiten, waren entscheidend.
Mechatronik zählt zu den vielseitigsten technischen Lehrberufen. Die Verbindung von Mechanik, Elektronik und Steuerungstechnik bildet eine wichtige Grundlage für zahlreiche Bereiche der modernen Wirtschaft – von automatisierten Produktionsanlagen und Robotik bis hin zu komplexen intelligenten technischen Systemen.
Den Bundessieg beim diesjährigen Bundeslehrlingswettbewerb sicherte sich Tim Hag aus Niederösterreich, ausgebildet bei TEST FUCHS GmbH. Mit einer hervorragenden Leistung überzeugte Tim Hag die Fachjury und setzte sich im Wettbewerb gegen die besten Mechatronik-Lehrlinge Österreichs durch.
Bei der feierlichen Siegerehrung im Cafe Fürstlich wurden die besten Leistungen ausgezeichnet:
- Platz: Gold für Tim Hag, Niederösterreich - Lehrbetrieb Test Fuchs GmbH
- Platz: Silber für Sebastian Groß, Niederösterreich Lehrbetrieb Test Fuchs GmbH
- Platz: Bronze für Paul Beidler aus Wien Lehrbetrieb ÖBB Infastruktur AG
Auch Kärnten war beim Bundeslehrlingswettbewerb mit einem engagierten Lehrling vertreten. Für das Gastgeberbundesland ging Isabel Wieser, ausgebildet bei Lindner Recyclingtech GmbH an den Start.
Der Bewerb bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugleich die Möglichkeit, ihre fachlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und wertvolle Erfahrungen für ihre weitere berufliche Laufbahn zu sammeln.
Der Bundeslehrlingswettbewerb machte einmal mehr deutlich, welchen hohen Stellenwert eine fundierte technische Ausbildung für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes hat. Die jungen Mechatronikerinnen und Mechatroniker stehen stellvertretend für eine neue Generation von Fachkräften, die mit technischem Know-how, Innovationsgeist und praktischer Kompetenz die Arbeitswelt von morgen mitgestalten.
Bundesinnungsmeister KommR Ing. Andreas Kandioler zeigte sich beeindruckt vom Engagement und dem hohen Niveau der Teilnehmer:innen: "Von Wettbewerb zu Wettbewerb sehen wir, wie sehr das Potenzial in diesem Beruf wächst. Die Mechatronik bleibt – dank solcher engagierten jungen Fachkräfte – eine unverzichtbare Säule für Gewerbe und Handwerk in Österreich.