Key Facts 2026: Die Energierohstoff- und Kraftstoffindustrie in Österreich
Nachhaltige Mobilität - Erneuerbare Energien - Raffinerie der Zukunft und Energiewende
Lesedauer: 11 Minuten
Unsere strategischen Leitlinien: Den Energiewandel mit Weitblick und Augenmaß gestalten
Energiewende als Marathon
Die Transformation unseres Energiesystems ist kein Sprint, sondern ein Marathon, der Ausdauer, realistische Etappenziele und einen langen Atem verlangt. Tiefgreifende Veränderungen in Erzeugung, Verteilung und Verbrauch lassen sich nicht über Nacht verwirklichen, sondern erfordern über Jahrzehnte hinweg verlässliche Investitionen und gesellschaftlichen Rückhalt.
Wer ausschließlich auf kurzfristige Ziele setzt, riskiert Fehlinvestitionen und überfordert Wirtschaft wie Bevölkerung gleichermaßen. Entscheidend ist daher ein abgestimmtes Tempo, das ökologische Notwendigkeit, technische Machbarkeit und ökonomische Tragfähigkeit in Einklang bringt und den Wandel als generationenübergreifende Gemeinschaftsaufgabe begreift.
Technologieoffenheit als Erfolgsprinzip
Klimaneutralität erfordert technologische Vielfalt – je nach Anwendung, Standort und Branche können unterschiedliche Ansätze ihre jeweiligen Stärken ausspielen. Eine vorschnelle politische Festlegung auf einzelne Technologien verengt den Innovationsraum und gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Strom aus erneuerbaren Quellen, Wasserstoff, klimaneutrale Kraftstoffe sowie bewährte Übergangstechnologien haben im fairen Wettbewerb der besten Ideen und Ergebnisse ihre Berechtigung. Technologieoffenheit bedeutet, ambitionierte Ziele klar vorzugeben, den Weg dorthin aber den Unternehmen und ihrem Innovationsgeist zu überlassen.
Versorgungssicherheit als Fundament
Eine sichere, leistbare und jederzeit verfügbare Energieversorgung ist das Rückgrat des Industriestandorts und die Grundlage unseres Wohlstands. Der Umbau des Energiesystems darf die Verlässlichkeit der Versorgung zu keinem Zeitpunkt gefährden, weder im Normalbetrieb noch in Krisenzeiten. Dazu gehören die Diversifizierung von Energiequellen und Bezugswegen, ausreichende Speicher- und Reservekapazitäten sowie robuste Netze, die Erzeugung und Verbrauch zuverlässig ausbalancieren. Der Aufbau neuer Infrastrukturen – etwa für Wasserstoff – stärkt die heimische Resilienz und sichert zugleich die Anbindung an die europäischen Versorgungsnetze.
Verlässliche politische Rahmenbedingungen
Investitionen in die Energiewende binden Kapital über Jahrzehnte und benötigen daher ein stabiles, planbares und technologieneutrales Umfeld. Ständig wechselnde Vorgaben, kurzfristige Eingriffe und überbordende Regulierung bremsen genau jene Investitionen, die der Wandel dringend braucht. Umso wichtiger sind daher effiziente Genehmigungsverfahren, eine verlässliche
Abstimmung zwischen europäischer und nationaler Ebene sowie die Auflösung konkurrierender Zielkonflikte unter Abwägung des öffentlichen Interesses. Klare Leitplanken geben Orientierung und schaffen die Sicherheit, ohne die unternehmerische Entscheidungen in einem so langfristigen Transformationsprozess nicht zu treffen sind.
Eine Branche erfindet sich neu
Energieunternehmen, die uns mit Kraftstoffen und Wärme versorgen, haben sich auf den Weg
gemacht und denken Energie heute deutlich breiter: von der Ladesäule über grünen Wasserstoff
bis zur Tiefenwärme.
Emissionshandel, CO₂-Steuern und strenge Umweltauflagen treiben die Dekarbonisierung in der EU voran, nationale Aktionspläne und Förderprogramme begleiten den Übergang. Österreich hat früh auf erneuerbare Energien und grüne Technologien gesetzt – erneuerbare Kraftstoffe, grüner Wasserstoff, Elektromobilität und Tiefengeothermie gelten heute als Schlüsseltechnologien.
Klimazile treiben den Wandel
Die Branche steht dabei vor einer doppelten Aufgabe: das Energiesystem im Sinne der Klimaziele umzubauen und zugleich die noch überwiegend fossile Versorgung bis zum Übergang sicherzustellen. Um zukunftsfähig zu bleiben, werden aus Anbietern fossiler Energieträger
zunehmend integrierte Energiedienstleister.
Die Transformation in den Unternehmen hat nun auch ihre institutionelle Entsprechung gefunden: Aus der WKO-Branchenvertretung der Mineralölindustrie wurde mit Jahresbeginn 2026 der Fachverband der Energierohstoff- und Kraftstoffindustrie, was das erweiterte Selbstverständnis einer Branche im Wandel widerspiegelt.
Vertreten werden weiterhin Unternehmen, die Rohöl und Erdgas aufsuchen, fördern, veredeln und vertreiben. Doch zunehmend rücken auch jene in den Mittelpunkt, die flüssige und gasförmige Energierohstoffe mit nachhaltigen Komponenten verarbeiten, alternative Kraftstoffe industriell herstellen, Geoenergiesysteme wie Geothermie nutzen oder an der sicheren Speicherung von Wasserstoff und CO₂ arbeiten.
Damit ist die Neuausrichtung weit mehr als ein neuer Name: Sie bildet ab, was die Mitgliedsunternehmen bereits leben, und schafft zugleich Klarheit über die Zukunft der Branche. Es ist ein Bekenntnis zur aktiven Mitgestaltung der Energiewende in Österreich.
Was die Branche jetzt braucht
Damit der Umbau gelingt und weiter voranschreitet, müssen Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und leistbare Energie mit den Transformationsmaßnahmen in Balance bleiben. Gefragt ist an dieser Stelle die Politik: Sie muss die passenden Rahmenbedingungen schaffen – verlässlich, technologieoffen und mit gezielten Förderungen auf nationaler wie europäischer Ebene. Den Anspruch, diesen Weg aktiv mitzugestalten, hat die Branche selbst formuliert.
Zwischen Weltmarkt und Zapfsäule
Vom Bohrloch über Rotterdam, internationale Wirtschafts- und Währungsentwicklungen bis
hin zu EU-Gesetzen und nationalen Steuersätzen entscheidet eine Vielzahl an Faktoren über
die Zusammensetzung des Kraftstoffpreises.
Kraftstoffe zählen zu den preistransparentesten Produkten des Alltags: Wer vorbeifährt oder kurz die App öffnet, hat schon den Vergleich. Umso komplexer sind jedoch die Faktoren, die zur Preisbildung beitragen – bestehend aus einer langen Kette aus Förderung, Transport, Verarbeitung, Beimischung und Vertrieb sowie unterschiedlichsten Einflüssen, die Marktschwankungen erzeugen können.
Fangen wir beim Ausgangsprodukt an: Rohöl wird weltweit in US-Dollar gehandelt – ein schwächerer Euro verteuert daher jeden Import. Geopolitische Krisen wie die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten treiben die Märkte zusätzlich: Schon die Aussicht auf ein knapperes Angebot lässt die internationalen Preise steigen, auch wenn physisch noch Öl fließt. Verschärft wird die
Situation durch den Ausfall internationaler Raffineriekapazitäten und die Schließung der Straße von Hormus. Hinzu kommt, dass die Sanktionen die Lieferströme grundlegend verschoben haben: Mit dem Wegfall Russlands als Lieferant entstanden etwa neue Handelsrouten mit höheren Frachtkosten.
Importabhängigkeit macht den Einkaufspreis teuer
Internationale Einflüsse treffen Österreich besonders stark, weil das Land bei Kraftstoffen gleich doppelt von Importen abhängt. Als traditionelles Dieselland verbraucht es mehr Diesel, als es produziert: Rund 60 Prozent kommen als Fertigprodukt aus dem Ausland, vor allem aus Deutschland. Die übrigen 40 Prozent liefert die Raffinerie Schwechat, die ihrerseits auf importiertes Rohöl angewiesen ist, das heute vor allem aus Kasachstan, Libyen und Saudi-Arabien kommt.
Diese doppelte Importabhängigkeit hält gerade den Dieselpreis volatil: Fällt ein Lieferweg weg oder steht eine Raffinerie still, wirkt sich das auf den Preis aus – verschärft im Winter, wenn Diesel zusätzlich als Heizöl gefragt ist. In Krisenfällen kann für die physische Versorgung auf die Pflichtbevorratung zurückgegriffen werden: An mehr als 40 Standorten lagern rund 3 Millionen Tonnen Reserven, vorratspflichtige Unternehmen müssen 25 Prozent ihrer Vorjahres-Nettoimporte im Inland halten.
Den Takt gibt der Spotmarkt in Rotterdam vor
Am Spotmarkt werden Benzin, Diesel und Heizöl gehandelt, und deren täglichen Notierungen – ermittelt etwa von S&P Global Platts oder Argus Media – sind der wichtigste Treiber der Zapfsäulenpreise in Europa. Bestimmt werden sie in Echtzeit von Angebot und Nachfrage und können auch innerhalb eines Tages stark schwanken. Selbst langfristige Beschaffungsverträge
schützen davor nicht, denn auch diese werden zu Tagespreisen abgerechnet.
Den Löwenanteil am Preis macht der Staat aus
Kraftstoffe gehören zu den am höchsten besteuerten Produkten des Landes – rund die Hälfte des Kraftstoffpreises entfällt auf Steuern und Abgaben: Neben der Umsatzsteuer sind das die Mineralölsteuer und die CO₂-Bepreisung, die 2028 in den EU-Emissionshandel (ETS II) übergeht. Zuletzt flossen rund 8 Milliarden Euro aus Mineralöl-, Umsatz- und CO₂-Steuer in das Bundesbudget (2025).
Im europäischen Vergleich liegt Österreich bei den Kraftstoffpreisen traditionell im Mittelfeld: Bei den Brutto-Preisen unter bis nahe am Durchschnitt, weil hierzulande CO₂-Bepreisung und Beimischungspflicht und Ankauf von Stromquoten zusätzlich zu Buche schlagen, bei den Netto-Preisen sogar deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Zu dieser günstigen Positionierung trägt der lebhafte Wettbewerb im Inland bei, den auch die Bundeswettbewerbsbehörde bei ihren Marktuntersuchungen wiederholt bestätigt hat.
Mobilität heute: viele Wege, ein Ziel
Eine einzige Antriebstechnologie reicht heute nicht aus, um den Verkehr klimafreundlich zu machen. Von E-Autos über Biokraftstoffe bis zu eFuels setzen die Energieunternehmen auf einen breiten Technologiemix.
Wer die CO₂-Ziele nicht irgendwann, sondern rasch erreichen will, braucht Technologieoffenheit und Vielfalt. Gefragt ist ein Zusammenspiel verschiedener Antriebe und Energieträger: die batterieelektrische Mobilität ebenso wie gas- und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge und nicht zuletzt Bio- und synthetische Kraftstoffe, die sich in bestehende Verbrennungsmotoren tanken lassen.
Elektromobilität: Das Rückgrat der Verkehrswende
Kaum eine Technologie senkt die Emissionen im Verkehr so unmittelbar wie der Elektroantrieb – vorausgesetzt, der Strom stammt aus erneuerbaren Quellen. Entsprechend rasch wächst die Ladeinfrastruktur: OMV und bp rüsten ihre Tankstellen mit Schnellladestationen aus, Enilive hat ihr Engagement durch die Einführung von Ladeinfrastruktur verstärkt und Shell treibt mit Shell Recharge den Ausbau ihres öffentlichen Ultraschnellladenetzes in Österreich kontinuierlich voran.
Biokraftstoffe: Aus Reststoffen wird Reichweite
Der große Vorteil von Biokraftstoffen liegt auf der Hand: Sie funktionieren in der Technik, die bereits auf der Straße ist. So lässt sich CO₂ sofort einsparen, ohne ganze Fahrzeugflotten austauschen zu müssen. Gewonnen werden sie aus organischen Rohstoffen – aus Pflanzenölen, Algen oder Abfällen.
Wie groß der Hebel ist, zeigt OMV in der Raffinerie Schwechat. Eine Co-Processing-Anlage verwandelt flüssige Biomasse in hochwertige, erneuerbare HVO-Komponenten (hydriertes Pflanzenöl). Sie ist bewusst rohstoffflexibel ausgelegt: Verarbeitet werden abfallbasierte Stoffe wie Altspeiseöl ebenso wie fortschrittliche Rohstoffe, etwa Flüssigkeit aus Nussschalen – allesamt Materialien, die nicht mit der Lebens- und Futtermittelproduktion konkurrieren.
So lassen sich bis zu 360.000 Tonnen fossiles CO₂ pro Jahr vermeiden, was dem Ausstoß von 38.000 Autos auf einer Fahrt rund um die Welt entspricht. Ähnliche Wege gehen bp in Deutschland sowie Enilive in Italien an den Standorten Porto Marghera, Gela und Livorno, wo traditionelle Raffinerien zu Bioraffinerien umgebaut werden, um aus Abfällen und Reststoffen Kraftstoffe zu gewinnen.
eFuels und SAF – Die nachhaltigen Alternativen von Morgen
eFuels sind synthetische Kraftstoffe, die aus Wasserstoff und CO₂ hergestellt werden. Da sie sich in bestehenden Motoren und an vorhandenen Tankstellen nutzen lassen, bleiben die Umstellungskosten gering und die CO₂-Einsparung setzt sofort ein. Zwar ist ihre Herstellung derzeit noch teuer, doch die Branche treibt die Forschung bereits mit Hochdruck voran.
Auch in der Luftfahrt zeichnet sich ein zukunftsorientierter Weg ab: Da SAF dieselben chemischen Eigenschaften wie konventionelles Kerosin aufweist, ist er mit allen Flugzeugtriebwerken und der bestehenden Flughafeninfrastruktur kompatibel. Um den wachsenden Markt für nachhaltige Flugtreibstoffe zu stärken, engagiert sich die Branche zunehmend in diesem Bereich.
Da SAF dieselben chemischen Eigenschaften wie konventionelles Kerosin aufweist, ist er mit allen Flugzeugtriebwerken und der bestehenden Flughafeninfrastruktur kompatibel. Um den wachsenden Markt für nachhaltige Flugtreibstoffe zu stärken, engagiert sich die Branche zunehmend in diesem Bereich.
Erneuerbare Energien: Innovation als treibende Kraft
Die Energiewende beruht nicht auf einer Lösung, sondern auf vielfältigen Innovationen. Um diese voranzutreiben, benötigt es ambitionierte Forschung und europäische Zusammenarbeit, die auf Basis ehrgeiziger Klimaziele konkrete Projekte umsetzt.
Der Druck, den CO₂-Ausstoß zu senken, hat den Blick weltweit auf erneuerbare Energiequellen gelenkt – und damit auf Forschung, Entwicklung und Innovation, ohne die sich die Klimaneutralität nicht erreichen lässt. Die Europäische Union setzt mit ihrem Green Deal genau hier an: Sie will die Energieerzeugung dekarbonisieren, die Effizienz steigern und den Ausbau erneuerbarer Quellen vorantreiben. Bis 2030 soll mindestens 42,5 Prozent des Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren
Quellen stammen.
Wasserstoff und Biogas für Industrie und Verkehr
Grüner Wasserstoff, per Elektrolyse aus erneuerbarem Strom gewonnen, gilt als einer der vielversprechendsten Hebel, um schwer dekarbonisierbare ("hard to abate") Sektoren klimafreundlicher zu machen. OMV unterstützt den Aufbau einer Wasserstoff-Wertschöpfungskette in Österreich samt der nötigen Infrastruktur und investiert in eine der größten Elektrolyseanlagen Europas für grünen Wasserstoff.
Eine andere Großanlage für grünen Wasserstoff errichtet bp an einer Raffinerie im deutschen Emsland. Nach der Inbetriebnahme 2027 soll die Anlage bis zu 11.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr produzieren. Künftig können so bis zu 25 Prozent des heute eingesetzten "grauen" Wasserstoffs ersetzt werden und so zur Verringerung der CO₂-Emissionen der Raffinerie beitragen. Großes Potenzial steckt auch in Biomethan, das aus der Aufbereitung von Biogas aus organischen Abfällen entsteht, sowie in dessen verflüssigter Form, dem Bio-LNG.
Beide gewinnen als Alternative zu fossilen Energieträgern an Bedeutung. Für Shell ist Bio-LNG ein zentraler Baustein: Der Energy and Chemicals Park Rheinland wandelt sich Schritt für Schritt von der Rohöl-Raffinerie zum Produktionsstandort für nachhaltige Energie- und Chemieprodukte. Der Werksteil Wesseling verarbeitet seit 2025 kein Rohöl mehr, sondern nutzt Vorprodukte. Zunehmend kommen dabei auch Bio-Rohstoffe wie Gülle oder Mist aus der Tierhaltung zum Einsatz.
Neue Wege: Von der Geothermie bis zum CO₂-Kreislauf
Geoenergiesysteme nutzen die Wärme aus dem Erdinneren und schaffen so einen geschlossenen, erneuerbaren Kreislauf. Das Joint Venture deeep von Wien Energie und OMV will die Tiefengeothermie erschließen, um die Großstadt Wien klimafreundlich mit Wärme zu versorgen. Mit CoolSwingCC® (er)findet OMV in der bewährten CO2-Abscheidung neue Wege: Die effiziente,
strombasierte Lösung zur CO2-Abscheidung wird für die Herstellung nachhaltiger Kraftstoffe eingesetzt. Und mit der ReOil®-Technologie, die Altkunststoffe in wertvolle Rohstoffe zurückverwandelt, hat OMV Pionierarbeit im chemischen Recycling geleistet.
Innovation als Schlüssel zur Klimaneutralität
Erneuerbare Energien sind für die Klimaneutralität unverzichtbar – und Innovation ist der Motor, der sie voranbringt. Kontinuierliche Forschung und technologische Fortschritte helfen, die Herausforderungen der Energiewende zu meistern und effiziente Lösungen zu finden. Dafür braucht es nicht nur Investitionen und wissenschaftliche Exzellenz, sondern auch ein klares
politisches Bekenntnis: attraktive wirtschaftliche und regulatorische Rahmenbedingungen, die den Standort Österreich stärken, und die gezielte Förderung von Projekten, die mit erheblichen Investitions- und Betriebskosten verbunden sind.
Dass die Unternehmen diesen Innovationsgedanken längst verinnerlicht haben, zeigt sich an der Vielzahl an Projekten, die mit strategischen Partnern oder in Eigenregie auf den Weg gebracht werden. Ein Beispiel ist der OMV Innovation Hub Schwechat: Bis 2027 entsteht dort ein hochmoderner Campus, der Technologien vom Labor über das Technikum bis in den industriellen Maßstab überführt – und so die Ideen von heute zu den marktreifen Lösungen von morgen macht.