Naturel Hotels & Resorts, Villach
Hannah Widnig
Lesedauer: 3 Minuten
Kategorie Mittelbetrieb
Was hat dich dazu motiviert, am Wettbewerb „Familienfreundlichster Betrieb“ teilzunehmen?
Für uns war es eine Herzensangelegenheit zu zeigen, dass echte Familienfreundlichkeit weit über flexible Arbeitszeiten hinausgeht. In einem Tourismusbetrieb ist es nicht selbstverständlich – umso mehr wollten wir sichtbar machen, wie wichtig uns unsere Mitarbeiter:innen und ihre Familien sind.
Wie hast du den Einreichprozess erlebt? Gab es Herausforderungen dabei?
Der Einreichprozess war klar strukturiert und gut machbar. Die größte Herausforderung war eigentlich nur, all unsere Maßnahmen kompakt zusammenzufassen – denn oft merkt man erst beim Ausfüllen, wie viel man bereits tut.
Was hat die Teilnahme – abgesehen vom Preis – deinem Unternehmen gebracht?
Sie hat uns bewusst gemacht, wie weit wir schon sind, und uns gleichzeitig motiviert, neue Schritte zu setzen. Das Thema Familienfreundlichkeit wurde wieder mehr forciert und in den Vordergrund gerückt. Das bringt nicht nur Pluspunkte bei der Suche neuer Mitarbeiter:innen, sondern stärkt auch die Beziehung zum Stammpersonal.
Was hat sich nach dem Gewinn verändert – intern oder extern?
Intern war es ein riesiger Motivationsschub. Viele Mitarbeiter:innen waren stolz, Teil eines Teams zu sein, das für seine Werte ausgezeichnet wurde. Extern hat sich die Wahrnehmung deutlich geschärft – sowohl bei Gästen als auch bei Bewerber:innen. Man merkt, dass das Thema stark an Bedeutung gewinnt.
Wie haben Ihre Mitarbeiter:innen auf die Auszeichnung reagiert?
Mit viel Freude und ehrlichem Stolz. Für viele im Team war es eine schöne Bestätigung, dass ihre Bedürfnisse ernst genommen werden – und dass die Maßnahmen, die wir gemeinsam entwickelt haben, wahrgenommen und gewürdigt werden.
Welche Maßnahmen oder Ideen kamen besonders gut an?
Besonders geschätzt werden flexible Dienstpläne, die Rücksicht auf Betreuungszeiten nehmen, Urlaubsplanung mit Familienbedürfnissen im Blick, sowie unser wertschätzender, familiärer Umgang miteinander. Kleine, unkomplizierte Lösungen im Alltag wirken oft größer als große Programme.
Welche Maßnahmen oder Ideen kamen besonders gut an?
Besonders geschätzt werden flexible Dienstpläne, die Rücksicht auf Betreuungszeiten nehmen, Urlaubsplanung mit Familienbedürfnissen im Blick, sowie unser wertschätzender, familiärer Umgang miteinander. Kleine, unkomplizierte Lösungen im Alltag wirken oft größer als große Programme.
Was würdest du anderen Unternehmen raten, die überlegen mitzumachen?
Einfach starten – und authentisch bleiben. Es geht nicht darum, perfekte Konzepte zu präsentieren, sondern echte Bemühungen zu zeigen. Viele Maßnahmen kosten nichts außer Aufmerksamkeit und Bereitschaft, sich auf die Lebensrealität der Mitarbeiter:innen einzulassen.
Warum ist Familienfreundlichkeit gerade für kleine Betriebe ein Erfolgsfaktor?
Weil gerade kleine Unternehmen von starken, loyalen Teams leben. Familienfreundlichkeit schafft ein Win-Win: Mitarbeiter:innen fühlen sich unterstützt, bleiben länger im Betrieb und bringen mehr Motivation mit. Und der Betrieb profitiert von Stabilität, Verlässlichkeit und einer Arbeitskultur, die neue Fachkräfte anzieht.
Hannah Widnig
Villach
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