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Ecker zu Treibstoffpreisen: Steuerbremse statt Preisexplosion

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker: „Weniger Steuern an den Zapfsäulen, aber keine Preiseingriffe.“ 

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Aktualisiert am 10.03.2026

Die Lage im Nahen Osten treibt Energie- und Treibstoffpreise erneut in die Höhe – mit spürbaren Folgen für Niederösterreichs Wirtschaft. „Unsere Betriebe stehen ohnehin bereits unter enormem Kostendruck. Jetzt kommen die hohen Treibstoffpreise noch dazu. Wir brauchen jetzt seitens der Regierung ein rasches Handeln“, warnt Wolfgang Ecker.

Besonders kritisch sei, dass der Staat durch die Preissteigerungen zusätzliche Steuereinnahmen erzielt, während die Unternehmen ums wirtschaftliche Überleben kämpfen. „Was an den Zapfsäulen draufgelegt wird, die Mineralölsteuer und die CO2- Bepreisung, landet zu einem großen Teil im Budget. Es wäre nur fair, diese Steuern jetzt rasch zu senken“, fordert der Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich. 

Von Preisdeckeln oder Eingriffen in die Marktmechanismen hält Ecker nichts. „Solche Schritte gefährden die Versorgungssicherheit. Besser ist es, mit gezielten Entlastungen und strukturellen Reformen zu handeln – etwa mit weniger Bürokratie und geringeren Lohnnebenkosten. Nur so bleibt unsere Wirtschaft wettbewerbsfähig“, so Ecker.

Präsident Wolfgang Ecker
© Rita Newman WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker

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