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Lehre ist mehr_schuberth
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Beratung, die bewegt

Ob Laufschuhe, Ski oder Mountainbike: Lorenz Gratzer lernt bei Intersport Schuberth in Melk, für jeden Kunden die richtige Lösung zu finden.

Lesedauer: 3 Minuten

Aktualisiert am 08.09.2026

 

„Wofür brauchen Sie den Schuh? Asphalt oder Wald? Eher kurze Runden oder lange Touren?“ Lorenz Gratzer hört genau zu. Erst dann greift der angehende Einzelhandelskaufmann bei Intersport Schuberth in Melk ins Regal. Denn im Sporthandel verkauft man nicht einfach Produkte – man findet gemeinsam die passende Lösung. „Und genau das macht den Reiz des Berufs aus“, erklärt der Lehrling mit den Schwerpunkten Sportartikel und Sportgeräte. Dass jeder Tag anders aussieht, war für ihn einer der Hauptgründe für diesen Beruf. „Ich wollte nicht den ganzen Tag nur das Gleiche mache. Mir war wichtig, dass ich praktisch arbeiten kann, mit Menschen zu tun habe und sehe, wofür meine Arbeit gebraucht wird.“

Zwischen Kundenberatung, Warenübernahme, Nachbestellungen und organisatorischen Aufgaben vergeht die Zeit schnell. Mal sucht jemand neue Laufschuhe, dann wieder Skiausrüstung oder das passende Fahrradzubehör. „Besonders gefällt mir, dass ich nicht nur eine einzige Tätigkeit mache. Man lernt Schritt für Schritt, wie der Betrieb funktioniert – vom ersten Kundenkontakt bis zu den Abläufen im Hintergrund.“

Man muss zuhören,  mitdenken, freundlich bleiben, Zusammenhänge verstehen und oft mehrere Dinge gleichzeitig im Blick haben. Außenstehende sehen oft nur den direkten Kontakt oder das fertige Ergebnis. Aber dahinter steckt viel Organisation, Genauigkeit und Teamarbeit.

Seinen Lehrberuf beschreibt Lorenz mit drei Begriffen: „Abwechslung. Kundenkontakt. Teamwork.“ Denn hinter einer guten Beratung steckt weit mehr, als viele vermuten. „Man muss zuhören, mitdenken, freundlich bleiben, Zusammenhänge verstehen und oft mehrere Dinge gleichzeitig im Blick haben. Außenstehende sehen oft nur den direkten Kontakt oder das fertige Ergebnis. Aber dahinter steckt viel Organisation, Genauigkeit und Teamarbeit.“

Sein erster Aha-Moment kam früher als erwartet. „Ich habe gemerkt, dass ich nicht einfach nur zuschaue, sondern wirklich Teil des Teams bin.“ Besonders motivierend sei der Moment gewesen, als ihm immer mehr Verantwortung übertragen wurde. „Irgendwann merkt man: Ich kann das.“

Diese Entwicklung beobachtet auch Shopleiter Roger Bättig regelmäßig. „Gute Fachkräfte entstehen nicht einfach am Markt, sondern wachsen im Unternehmen. Eine Lehre ist für uns eine Investition in Menschen, in Qualität und in die Zukunft unseres Betriebes.“

Es geht nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern Menschen zu entwickeln. 

Lehrlinge sind bei Schuberth seit jeher fixer Bestandteil des Teams. Neben fachlichem Wissen gehe es vor allem darum, Verantwortung zu übernehmen und den Umgang mit Menschen zu lernen. „Manche brauchen mehr Orientierung, manche mehr Bestärkung. Das braucht Zeit, Geduld und gute Begleitung.“ Umso schöner sei es, wenn aus einem anfangs unsicheren Jugendlichen eine verlässliche Fachkraft werde. „Es geht nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern Menschen zu entwickeln.“

Mit Lorenz ist der Shopleiter jedenfalls sehr zufrieden. „Er ist ein Top-Sportler, der unsere Kunden mit seinem Wissen über Sport und Sportartikel mehr als glücklich macht.“ Entscheidend sei vor allem die Bereitschaft, zu lernen. „Wichtig ist, dass jemand offen ist, Fragen stellt, dazulernt und Verantwortung übernehmen möchte.“

Für Lorenz ist klar, wie es weitergehen soll: Nach der Lehre möchte er im Betrieb bleiben, Berufserfahrung sammeln und sich weiterentwickeln.