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Hotellerie
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Der Tourismus in NÖ ist und bleibt ein Jobgarant

Gewerkschaft vida sollte bei den Fakten bleiben und Branchenbashing unterlassen, so die Obleute Karin Rosenberger und Dietmar Schöner

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 19.08.2026

Die Zahl der Beschäftigten in Niederösterreichs Tourismus und Freizeitwirtschaft lag 2025 bei knapp 49.000 Personen in ca. 4.000 Arbeitgeberbetrieben. Im Vergleich: 2015 waren es rund 4.000 Arbeitsplätze weniger. Das zeigt, wie wichtig diese Branche für den Arbeitsmarkt geworden ist und welcher Beitrag zum Wohlstand hier geleistet wird. Der Anspruch der Gäste wird höher, was in einer Dienstleistungsbranche unweigerlich zu höherem Personalbedarf führt. Nicht alle Betriebe können die freien Stellen mit Einheimischen decken und nutzen daher auch die Möglichkeiten über Saisonkontingente für Drittstaatsangehörige oder über die Rot-Weiß-Rot-Card. So ist etwa die Beschäftigung von Nepalesen auf zahlreichen Berghütten eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte. Gäbe es die Unterstützung dieser Menschen nicht, so müssten die Hütten geschlossen bleiben, und auch einheimisches Personal fände keine Anstellung. Zudem handelt es sich bei Saisoniers im Hinblick auf unser Sozialsystem fast ausschließlich um Nettozahler. Auch das dürfte den Kritikern nicht klar sein.

Unsere Betriebe stehen für ein Miteinander

„Auf alle Beschäftigungsverhältnisse wird der Kollektivvertrag angewendet, auf den sich die Gewerkschaft mit der WK geeinigt hat. Es gibt hier weder eine Billiglohnkonkurrenz noch Lohndumping. Das sind die Fakten, und es wäre an der Zeit, diese auch seitens der vida anzuerkennen“, so Karin Rosenberger und Dietmar Schöner, die Obleute der Fachgruppen Hotellerie und Gastronomie NÖ. Dass die Gewerkschaft die jüngste Aussendung zum KV-Abschluss, der unsere Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten durchaus fordert, gleich wieder zu undifferenziertem Branchenbashing nutzt, Betrieben unfaire Löhne vorwirft und den Arbeitsmarkt abschotten will, sorgt für Kopfschütteln. „Zum Glück ist die Stimmung an den Arbeitsplätzen in unseren Hotels und Gasthäusern eine ganz andere, als insbesondere Herr Hebenstreit der Öffentlichkeit weismachen will. Wir stehen für ein Miteinander, nur im Team können wir erfolgreich sein“, so die beiden Branchenvertreter abschließend.

Karin Rosenberger
© Michael Schelberger Karin Rosenberger, Obfrau der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer NÖ.
Dietmar Schöner
© Andreas Kraus Dietmar Schöner, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer NÖ.

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