Zum Inhalt springen
Georg Pritz inmitten von Arbeitsgeräten
© Pritz

Erfolgreich mit der HTS: Georg Pritz

Georg Pritz war von 2008 bis 2013 an der HTS St. Pölten und ist heute Juniorchef des elterlichen Hotels Schwarzer Bär in Emmersdorf.

Lesedauer: 1 Minute

Einen Moment bitte. Ladevorgang läuft ...
0:00
Audio konnte nicht geladen werden. Erneut versuchen
0:00
0:00
Aktualisiert am 23.02.2026

Welche beruflichen Stationen haben Sie durchlaufen?

Nach der Schule war ich beim Bundesheer, danach als Night Auditor im Marriott in Wien, darauf eine Saison beim Weingut Stierschneider in Weißenkirchen, um herauszufinden, wie Wein „wirklich“ hergestellt wird. Dann war ich drei Jahre im Gourmethotel Rote Wand in Lech/Zug am Arlberg als Rezeptionist. Gegen Ende der Corona-Zeit bin ich nach Hause, um im elterlichen Betrieb einzusteigen. Um mich weiterzubilden habe ich dann die AKA-Abteilungsleiterakademie bei der ÖHV (Österreichische Hotelvereinigung) gemacht. Derzeit - mit Blick auf die Zukunft - mache ich die Unternehmerakademie bei der ÖHV. 

Wie würden Sie Ihre Tätigkeit beschreiben?

Unser Unternehmen ist ein traditionsreicher Familienbetrieb. Mit mir arbeitet hier die Familie in fünfter Generation. Lokale und selbst angebaute Produkte werden zu gut bürgerlichen Produkten verarbeitet. Wir haben 55 Zimmer, einen neu umgebauten Wellnessbereich, zwei Seminarräume, eine eigene Hackschnitzelheizung sowie einen Obstgarten mit rund 200 Bäumen. Meine Aufgabe ist es, dies alles zu managen und den Gästen ein gutes Produkt zu bieten. Mein täglicher Arbeitsalltag ist abwechslungsreich, so wie ich es mag, jeder Tag bringt eine neue Herausforderung. Egal, ob mit den Mitarbeitern, mit Gästen, mit der komplexen Technik eines baulichen Altbestandes in Kombination mit neuerer Architektur, im Obstgarten, privat oder mit Freunden.

Wie haben Sie Ihre Schulzeit erlebt?

Die Schulzeit war eine großartige Zeit, hat Spaß gemacht, das Interesse war jedoch eher überall anders als im Unterricht, das ist aber, glaube ich, relativ normal. Im Nachhinein würde ich viel besser aufpassen.

Wie hat Ihnen die Tourismusschule bei Ihrer gegenwärtigen Tätigkeit geholfen?

Sie war und ist der Grundstein, auf dem ich meine bisherige Laufbahn im Tourismus und in der Hotellerie aufgebaut habe.

Was würden Sie Schulinteressierten raten?

Denkt nicht zu lange nach, macht es einfach und bleibt neugierig! Und: Bildet euch weiter! Denn: Wer nichts weiß, muss alles glauben. Knowledge is Power!

Mehr HTS-Erfolgsgeschichten auf wko.at/noe/hts-serie