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© Ralf Babinsky

KI-Info-Frühstück: Künstliche Intelligenz praxisnah erklärt

Hollabrunn

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 02.10.2026

Wie Künstliche Intelligenz Unternehmen im Arbeitsalltag unterstützen kann, stand im Mittelpunkt des KI-Info-Frühstücks der Wirtschaftskammer NÖ-Bezirksstelle Hollabrunn. In praxisnahen Vorträgen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in konkrete Einsatzmöglichkeiten, wichtige Erfolgsfaktoren und die Grenzen der Technologie.

Oliver Sienel, Mitgründer von Co Captain, veranschaulichte anhand konkreter Beispiele aus Betrieben, welche Aufgaben KI bereits heute übernehmen kann – etwa bei der Erstellung von Angeboten, der Bearbeitung von Anfragen und Belegen oder der Terminkoordination. Gleichzeitig zeigte er auf, wo menschliche Entscheidungen weiterhin unverzichtbar bleiben: „Bevor etwas rausgeht, ist es unerlässlich, dass der Mensch das freigibt.“

Unter dem Titel „Gleiches Tool, komplett anderes Ergebnis“ demonstrierte Peter Holzer live anhand eines Vertriebsfalls, warum zwei Unternehmer mit derselben KI zu völlig unterschiedlichen Resultaten gelangen können. Entscheidend sei nicht allein die Technik, sondern vor allem, wie klar eine Aufgabe formuliert wird und welche Daten der KI zur Verfügung stehen. „Garbage in, garbage out – übersetzt: Müll rein, Müll raus“, brachte es der Vortragende auf den Punkt.

Zum Abschluss stellte Gerhard Gschwandtner, WKNÖ-Referent von TIP Weinviertel, die Förderangebote der Wirtschaftskammer Niederösterreich im Bereich Digitalisierung vor. Die Gäste erhielten damit neben wertvollen Praxisimpulsen auch einen Überblick über konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für die Umsetzung eigener Digitalisierungsprojekte.

Das KI-Info-Frühstück machte deutlich: Künstliche Intelligenz ist längst mehr als ein Chatfenster zur Texterstellung. Richtig eingesetzt, kann sie administrative Abläufe vereinfachen und wertvolle Zeit für zentrale betriebliche Aufgaben schaffen. Voraussetzung dafür ist ein verantwortungsvoller Umgang, der die Möglichkeiten und Grenzen der Technologie ebenso berücksichtigt wie die rechtlichen Rahmenbedingungen.

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© Ralf Babinsky V.l.: Bezirksstellenleiter Julius Gelles, Peter Holzer, Oliver Sienel, Bezirksstellenobmann Alfred Babinsky, TIP-Weinviertel-Referent Gerhard Gschwandtner