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Helena Autischer
© Taro Morikawa

Nach Abschluss: Doppelt selbstständig mit 23 Jahren

Mit zwei Unternehmen und dem besten Jahrgangsschnitt schloss Helena Autischer ihr Studium an der NDU ab. Ihre schönsten Erinnerungen: Das projektbasierte Arbeiten und die Gemeinschaft unter den Studierenden.

Lesedauer: 3 Minuten

Aktualisiert am 15.01.2026

Kurz nach ihrem 18. Geburtstag gründete Helena Autischer ihr erstes eigenes Unternehmen – während ihrer Studienzeit an der New Design University (NDU) folgte das zweite. „Das Studium ‚Management by Design‘ war für mich und meinen Weg als Unternehmerin ideal und extrem wertvoll“, erzählt sie rückblickend auf ihre Zeit an der NDU. Bereits in ihrer Jugend übernahm die Jungunternehmerin in ihrem Umfeld Aufgaben rund um die Themen Gestaltung, PR und Social Media. Als die Nachfrage nach Logos, Websites und gestalterischen Leistungen wuchs, entschied sie sich, daraus ein eigenes Unternehmen zu entwickeln: Sie gründete das Designstudio Apolla.

Für ihr Studium suchte Helena Autischer gezielt nach einer Kombination aus Marketing und Betriebswirtschaft. An der NDU wurde sie schließlich fündig: „Das Studium ‚Management by Design‘ überzeugte mich, weil es mir dabei hilft, mein Unternehmen langfristig zu stärken“, erzählt Autischer.

Wenn sie an ihre Studienzeit in St. Pölten zurückdenkt, sind es vor allem ehemalige Mitstudierende sowie gemeinschaftliche Projekte, die ihr positiv in Erinnerung geblieben sind: „Durch unsere unterschiedlichen fachlichen Hintergründe und Perspektiven konnten wir uns gegenseitig ergänzen, voneinander lernen und gemeinsam wachsen. Dieses Miteinander hat meine Studienzeit besonders bereichert.“ Durch die unterschiedlichen thematischen Zugänge der Professorinnen und Professoren erweiterte sich auch ihr fachlicher Horizont. „Insgesamt war es diese Kombination aus engagierten Menschen, Offenheit und intensiven, sehr oft auch lustigen Momenten, die meine Zeit an der NDU so wertvoll gemacht hat.“ Besonders stolz ist Autischer auf gelungene Uni-Projekte, die neben Prüfungen und ihrem eigenen Unternehmen eine intensive Auseinandersetzung und viele Arbeitsstunden erfordert haben.

Erste Skizzen für Escape Rooms entstanden an der NDU

An Ideen für ihr zweites Unternehmen feilte sie parallel zu ihrem Studium. Daraus entstand 2023, zurück in ihrer Heimat, der Steiermark, „solve it – Die Escape Rooms am Kreischberg“. An der NDU hielt sie erste Entwürfe ihres neuen Projekts fest: „Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich zum Beispiel während einer Lunchtime Lecture die ersten Skizzen für das spätere Logo angefertigt habe“.

Ihr Studium schloss sie schließlich gemeinsam mit einer weiteren Absolventin mit dem besten Jahrgangsschnitt ab – trotz Doppelbelastung durch die Selbstständigkeit. Diverse Lerninhalte der NDU begleiten die Absolventin nach wie vor: „Das Studium hat mir Sicherheit im Umgang mit Unsicherheit gegeben und mir gezeigt, dass gute Lösungen oft dort entstehen, wo man bereit ist, Fragen zu stellen, statt vorschnell Antworten zu suchen“.

Ein Tipp, den sie speziell für junge Studierende hat: „Gründet eine Firma! Und sei es nur auf Papier oder im Kopf. Plötzlich macht vieles an der Uni mehr Sinn: Lernen, Mitdenken und Mitdiskutieren – das fällt deutlich leichter, wenn man eigene Projekte vor Augen hat“. 

www.helena-autischer.com

www.ndu.ac.at

Helena Autischer
© Taro Morikawa Helena Autischer eröffnete während ihres Studiums zwei Escape Rooms in St. Georgen am Kreischberg.