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© David Schreiber

NÖ Industrie und Arbeiterkammer NÖ: Schulterschluss für eine starke Industriepolitik in Niederösterreich

Energiekosten, Arbeitskosten und neue Arbeitsrealitäten standen beim Austausch der NÖ Sozialpartner beim Industrielunch der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer NÖ im Fokus.

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Aktualisiert am 17.03.2026

Eine gemeinsame, zukunftsorientierte Industriepolitik, um die Wettbewerbsfähigkeit Niederösterreichs langfristig zu sichern – darüber tauschten sich beim jüngsten Industrielunch der Sparte Industrie WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und AKNÖ-Präsident Markus Wieser mit NÖ Industrie-Spartenobmann Helmut Schwarzl und weiteren führenden Vertreter:innen der niederösterreichischen Industrie aus.

„Die wirtschaftliche Lage ist angespannt. Für viele Betriebe sind die hohen Energie- und Arbeitskosten eine große Herausforderung. Hier braucht es dringend Gegenmaßnahmen“, betonte WKNÖ-Präsident Ecker. Entscheidend sei dafür ein enger Schulterschluss der Sozialpartner: „Wenn wir unsere Kräfte bündeln und Synergien nutzen, können wir mehr für unsere Betriebe und ihre Mitarbeitenden erreichen.“

Auch AKNÖ-Präsident Wieser stellte die Bedeutung gemeinsamer Initiativen in den Mittelpunkt: „Wir müssen uns jetzt vorbereiten auf das, was in fünf oder sieben Jahren gebraucht wird. Unser gemeinsames Ziel muss sein, eine entscheidende Industriepolitik für Niederösterreich umzusetzen, die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, aktuelle Technologien und Trends anzunehmen und Arbeitsplätze aufzubauen und zu sichern.“

Die niederösterreichische Industrie liefert dafür einen wesentlichen Beitrag: Rund ein Drittel der Wirtschaftsleistung stammt von den etwa 1.000 Industrieunternehmen im Land. 80.000 Personen, davon rund 2.700 Lehrlinge, sind derzeit in der Industrie beschäftigt – mit sinkender Tendenz. „Wir haben in den vergangenen Jahren einen starken Wettbewerbsverlust erlitten. Viele kämpfen mit Energie- und Lohnnebenkosten, und zusätzlich schwebt ein großes Bürokratieschwert über uns. Wir brauchen Reformen und einen Schulterschluss der Sozialpartner, um wieder nach vorne zu kommen“, unterstreicht NÖ Industrie-Spartenobmann Schwarzl.

Zentrale Themen des Industrielunchs waren neben Energie- und Lohnnebenkosten auch flexiblere Arbeitszeitmodelle, die Altersteilzeit-Regelungen, die Entgeltfortzahlung bei Langzeit-Krankenständen sowie unternehmensübergreifende Ausbildungsprogramme.

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© David Schreiber WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (v.l.), AKNÖ-Präsident Markus Wieser und NÖ Industrie-Spartenobmann Helmut Schwarzl.
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© David Schreiber NÖ Industrie-Spartenobmann-Stv. Veit Schmid-Schmidsfelden (v.l.), WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Maria Gindl, WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, AKNÖ-Präsident Markus Wieser und NÖ Industrie-Spartenobmann Helmut Schwarzl.

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