Vom Studium zur eigenen Siebdruckwerkstatt
NDU-Absolventin Pippa Parragh gründete nach ihrem Abschluss ihre eigene Siebdruckwerkstatt, um mit Künstler:innen zusammenzuarbeiten und Workshops anzubieten
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Nach ihrem Diplomabschluss in Medientechnik und -management suchte Pippa Parragh nach einer Möglichkeit, ihr Wissen im Bereich Grafikdesign zu vertiefen und stieß dabei auf die New Design University (NDU). Während ihrem Studium arbeitete sie auch erstmals als Siebdruckerin in einer Werkstatt in Wien und fand darin ihre Passion. 2022 wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit: mit ihrer eigenen Siebdruckwerkstatt.
Auf ihre Studienzeit an der NDU blickt Parragh gerne zurück. Das Studium eröffnete der Kunstschaffenden einen Überblick über alle relevanten Bereiche der Grafikgestaltung. „Vor allem hat mir das Studium enorm dabei geholfen, meine Selbstständigkeit aufzubauen – vom eigenen Logo über die Bildbearbeitung bis hin zur Website. Ich fühle mich dadurch sehr sicher darin, vieles eigenständig umsetzen zu können“, erzählt sie.
Im Atelier der 32-Jährigen entstehen sowohl Auftragsarbeiten als auch limitierte Editionen, die sie in enger Zusammenarbeit mit Künstler:innen entwickelt. „Qualität bedeutet für mich Zeit, Präzision und Aufmerksamkeit für Details“, beschreibt sie ihre Arbeit. Darüber hinaus gibt Pippa Parragh ihr Wissen im Zuge von Workshops weiter und eröffnet damit die Werkstatt all jenen, die den Siebdruck selbst erleben möchten. Und auch an der NDU leitet die Künstlerin die Siebdruckwerkstatt und betreut individuelle Siebdruckprojekte von Studierenden.
Besonders stolz ist Parragh auf ihr Bachelorprojekt: ein selbst geschriebenes und gestaltetes Buch zum Thema Siebdruck zuhause. „Bereits während des Studiums hatte ich mir zuhause eine funktionierende Siebdruck-Miniwerkstatt aufgebaut – diese Erfahrung war auch der Ausgangspunkt für mein Buch“, erzählt Parragh. Eine Lehrende ermutigte sie schließlich, es bei einem Verlag einzureichen: Im Juni 2021 erschien ihr Buch unter dem Titel „Siebdruck zu Hause – Kleinauflagen aus der eigenen Werkstatt“. „Besonders war für mich, dass wir Studierenden zu realen, professionellen Projekten ermutigt wurden. Ohne diesen Anstoß hätte ich mein Buch wahrscheinlich nie eingereicht – dafür bin ich bis heute sehr dankbar.“