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lehre ist mehr_johannes jaindl und leona Rattig
© Raiffeisen Regionalbank Gänserndorf

Was hinter dem Schalter steckt

Mehr als Zahlen. Leona Rattig entdeckt bei der Raiffeisen Regionalbank Gänserndorf die vielfältigen Seiten des Bankberufs – und bringt neue Ideen ein.

Lesedauer: 3 Minuten

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Aktualisiert am 02.07.2026

„Vertrauen ist das Wichtigste.“ Leona Rattig lächelt, als sie einer älteren Dame am Schalter weiterhilft. Die angehende Bankkauffrau bei der Raiffeisen Regionalbank Gänserndorf weiß schon jetzt, was den Beruf für sie besonders macht: „Mir gefällt der Kontakt mit Menschen. Gemeinsam Lösungen finden, Vertrauen aufbauen. Das macht mir am meisten Spaß.“

Dass sie einmal in einer Bank arbeiten würde, stand für Leona schon früh fest. „Die Raiffeisenbank begleitet mich eigentlich seit meiner Kindheit – vom Weltspartag bis zum Sumsifest. Deshalb habe ich mich damals auch nur hier beworben.“ Vor der Entscheidung gab es für sie zwei Wege: die HAK fortzusetzen oder eine Lehre zu beginnen. Sie entschied sich für die Praxis.

lehre ist mehr_leona rattig
© Raiffeisen Regionalbank Gänserndorf

Heute ist sie im zweiten Lehrjahr, ab August bereits im dritten und letzten. Einen typischen Arbeitstag gibt es für sie nicht. Mal unterstützt sie Kundinnen und Kunden bei Serviceanliegen, mal begleitet sie Beratungen oder sammelt Erfahrungen an der Kassa. Dazu kommen Einsätze in unterschiedlichen Filialen und Abteilungen. „So lerne ich die ganze Bank kennen und kann herausfinden, welcher Bereich am besten zu mir passt.“

Die Raiffeisenbank begleitet mich eigentlich seit meiner Kindheit – vom Weltspartag bis zum Sumsifest. Deshalb habe ich mich damals auch nur hier beworben.

Überrascht hat sie vor allem, wie vielfältig die Arbeit tatsächlich ist. „Viele glauben, dass man in einer Bank hauptsächlich mit Zahlen und Büroarbeit beschäftigt ist. Mein erster Aha-Moment war, als ich gemerkt habe, wie wichtig der Kontakt mit Kunden ist. Das sieht man von außen oft gar nicht.“

Seit mehr als drei Jahren bildet die Regionalbank Lehrlinge aus, aktuell sind es vier. „Wir erzielen damit einen zweifachen Nutzen: für unser Unternehmen und für die Gesellschaft. Junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben uns Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt einer neuen Generation. Gleichzeitig ermöglichen wir ihnen einen idealen Einstieg ins Berufsleben“, weiß Geschäftsleiter Johannes Jaindl.

lena buchmayr und leona rattig
© Raiffeisen Regionalbank Gänserndorf Lehrlinge unter sich: Lena Buchmayr und Leona Rattig.

Dabei lernen nicht nur die Lehrlinge. „Leona entwickelt nicht nur sich selbst, sondern auch unser Unternehmen weiter“, betont Jaindl. „Mit ihrer jugendlichen Frische, neuen Ideen und den Werten ihrer Generation zeigt sie uns, was für eine Regionalbank künftig wichtig sein wird.“

Der Aufbau einer Lehrlingsausbildung brachte auch Herausforderungen mit sich. „Wir haben früher ausschließlich Erwachsenenbildung betrieben. Deshalb mussten wir uns bei Inhalten, Tempo und Sprache anpassen“, erzählt Jaindl. Umso größer sei die Freude, wenn erste Erfolge sichtbar werden – sei es in der Ausbildung oder im Kundengeschäft.

Mit ihrer jugendlichen Frische, neuen Ideen und den Werten ihrer Generation zeigt die Lehrlinge uns, was für eine Regionalbank künftig wichtig sein wird.

Ein besonderer Höhepunkt steht Leona noch bevor: Im Herbst absolviert sie ein Auslandspraktikum in Schweden. „Als ich die Zusage bekommen habe, habe ich mich riesig gefreut“, erzählt sie. „Ich bin gespannt auf die Kultur, die Menschen und die Erfahrungen, die ich dort sammeln werde.“

Und wie sieht die Zukunft aus? Ganz genau weiß Leona das noch nicht. Eines steht für sie aber fest: „Ich möchte mich nach der Lehre in der Bank weiterentwickeln. Welcher Bereich es wird, weiß ich noch nicht – aber der Kontakt mit Kunden soll auf jeden Fall bleiben.“

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© Raiffeisen Regionalbank Gänserndorf