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© NLK Pfeiffer

Welttag des Buches: Lesen als Schlüssel zu Bildung und Stärkung der Chancengleichheit

In Österreich haben rund eine Million Menschen Schwierigkeiten beim Lesen. „Das wollen wir ändern – indem wir früh ansetzen und Kinder sowie Jugendliche für das Lesen begeistern. Denn Lesen ist Bildung - und Bildung ist der Weg aus der Armut“, betonen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sowie Irene Alexowsky und Tobias Spazierer von der WKNÖ-Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft anlässlich des Welttages des Buches am 23. April.

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Aktualisiert am 22.04.2026

„Lesen öffnet Türen zu Wissen, stärkt die persönliche Entwicklung und ist ein entscheidender Schlüssel für Chancengleichheit. Deshalb setzt das Land Niederösterreich seit vielen Jahren gezielt Maßnahmen zur Leseförderung – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen“, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Irene Alexowsky, Obfrau der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft in der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), ergänzt zum Welttag des Buches: „Es ist mir ein großes Anliegen, die Bedeutung des Lesens sichtbar zu machen.“ Gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Tobias Spazierer unterstreicht sie die zentrale Rolle des Lesens für alle Altersgruppen: „Lesen ist die Grundlage für Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und persönliche Entwicklung.“

Buchhandlungen als Verkaufsorte und kulturelle Treffpunkte

Im Fokus des Welttages des Buches stehen heuer besonders Initiativen im niederösterreichischen Buchhandel, die das Buch wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken sollen. „Unsere Buchhandlungen sind nicht nur Verkaufsorte, sondern kulturelle Treffpunkte und wichtige Partner in der Leseförderung“, so Alexowsky und Spazierer.

Der Handlungsbedarf ist klar: In Österreich haben rund eine Million Menschen Schwierigkeiten beim Lesen. „Das wollen wir ändern – indem wir früh ansetzen und Kinder sowie Jugendliche für das Lesen begeistern. Denn Lesen ist Bildung - und Bildung ist der Weg aus der Armut“, betonen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Irene Alexowsky und Tobias Spazierer. Studien zeigen zudem, dass regelmäßiges Lesen nicht nur die Sprachkompetenz verbessert, sondern auch Konzentrationsfähigkeit, Kreativität und kritisches Denken fördert. Gleichzeitig trägt eine lebendige Buchkultur wesentlich zur Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe bei.

Alexowsky und Spazierer bedanken sich auch für die langjährige Unterstützung der Lesekultur durch das Land Niederösterreich: „Diese konsequente Förderung ist ein wichtiger Baustein, um nachhaltige Bildungsarbeit zu leisten und den regionalen Buchhandel zu stärken.“

Zum Welttag des Buches am 23. April

Ursprünglich kommt der Welttag des Buches aus Katalonien. Am 23. April – dem Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes – werden auch heute noch ein Buch und eine Rose verschenkt. Seit 1995 gibt es den Welttag des Buches und des Urheberrechts auch in Österreich, um das Lesen, die Buchkultur und den Schutz geistigen Eigentums zu stärken.

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© NLK Pfeiffer Irene Alexowsky, Obfrau der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Tobias Spazierer, Obfrau-Stellvertreter der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft.

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