WKNÖ-Bezirksstellenobmann Mario Burger: „Betriebe entlasten und unterstützen“
Gründungsberatungen, Begleitung von Betriebsübergaben oder maßgeschneiderte Veranstaltungen – Wirtschaftskammer-Bezirksstelle St. Pölten setzte auch 2025 auf individuelle Lösungen für die Unternehmer und Unternehmerinnen der Region. Fachkräftesicherung und Bürokratieabbau zählen zu den zentralen Themen im heurigen Jahr.
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Die Wirtschaftskammer-Bezirksstelle St. Pölten blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. „Die Nachfrage nach Gründungsberatungen war auch 2025 ungebrochen“, betont Mario Burger, Obmann der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle St. Pölten. „Wir haben im vergangenen Jahr dutzende Gründerinnen und Gründer unterstützt und begleiten können. Dabei setzen wir als Bezirksstelle nicht nur auf klassische Beratung, sondern auf maßgeschneiderte, individuelle Unterstützung – von der ersten Geschäftsidee bis hin zur Marktpositionierung.“
Auch die Betriebsübergaben standen 2025 im Mittelpunkt vieler Gespräche. In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ist die Übergabe eines Unternehmens an die nächste Generation oder an neue Eigentümer oft ein komplexer Prozess. „Die Sicherstellung einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung und der Erhalt von Arbeitsplätzen durch einen erfolgreichen Generationswechsel sind für uns von größter Bedeutung“, erklärt der Bezirksstellenobmann.
Die Wirtschaftskammer-Bezirksstelle St. Pölten hat im vergangenen Jahr zudem eine Reihe von Veranstaltungen angeboten - von fachspezifischen Workshops im Gründerbereich über Netzwerktreffen bis hin zu Veranstaltungen mit thematischen Schwerpunkten. „Wir sind überzeugt, dass wir mit unseren maßgeschneiderten Veranstaltungen und Beratungsangeboten einen entscheidenden Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Region leisten können“, ist sich Burger sicher.
Herausforderndes Jahr 2025, WKNÖ-Bezirksstelle als starker Partner der Unternehmen
Auch wenn aktuelle Prognosen von einem leichten Wirtschaftswachstum im heurigen Jahr ausgehen, das vorsichtigen Optimismus zulässt, bleiben die Herausforderungen für St. Pöltens Betriebe auch 2026 groß – etwa im Bereich der Fachkräftesicherung, die ein zentrales Thema für viele Betriebe bleiben dürfte. Ebenfalls ein Thema – die teils überbordende Zettelwirtschaft. Die Wirtschaftskammer NÖ fordert seit Jahren konsequent den Bürokratieabbau, um die Unternehmen zu entlasten und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. Neueste Initiative ist ein geschaffenes Onlineportal, über das Unternehmerinnen und Unternehmer Bürokratiefälle melden können (www.wko.at/noe/entbuerokratisierung). „Wir sehen dies als einen wichtigen Schritt, um die Betriebe zu entlasten und die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu verbessern“, erklärt Burger. Sein Fazit: „Die Wirtschaftskammer-Bezirksstelle St. Pölten wird auch im heurigen Jahr ein starker Partner für die Unternehmen in unserer Region bleiben.“