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© Imre Antal

WKÖ-Präsidentin Schultz und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker zu Besuch bei Bäckerei Hager GmbH in Niederösterreich

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Aktualisiert am 15.04.2026

Über 100 Jahre Familiengeschichte, handwerkliche Qualität und regionale Verwurzelung – die St. Pöltner Traditionsbäckerei Hager steht exemplarisch für die Chancen und Herausforderungen heimischer Handwerksbetriebe. Bei einem Betriebsbesuch informierten sich WKÖ-Präsidentin Martha Schultz und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker bei Geschäftsführer Wolfgang Hager über die Entwicklung des Unternehmens und die täglichen betrieblichen Herausforderungen.

„Handwerksbetriebe wie die Bäckerei Hager übernehmen Tag für Tag Verantwortung: für die Versorgung der Menschen mit regionalen Produkten, für zukunftssichere Ausbildungs- und Arbeitsplätze und für hohe Lebensqualität vor Ort. Das verdient nicht nur Respekt, sondern konkrete Unterstützung. Damit sich unsere Top-Betriebe auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, müssen sie von Kosten auf Energie und Arbeit und überbordender Bürokratie entlastet werden. Besonders anerkennenswert ist die Ausbildungsleistung der Familienbetriebe: Wer Lehrlinge ausbildet, investiert weit über den eigenen Betrieb hinaus in die Zukunft unseres Landes“, betonte WKÖ-Präsidentin Martha Schultz.

Ecker hob hervor: „Familienbetriebe wie Hager zeigen, wie wichtig Unternehmergeist, Qualität und regionale Verankerung für unseren Wirtschaftsstandort sind. Gleichzeitig verdeutlichen die angesprochenen Themen den Handlungsbedarf der Bundesregierung – insbesondere bei Fachkräftesicherung und Entlastung der Betriebe.“

Hager machte dabei deutlich, dass die Suche nach Lehrlingen, gestiegene Krankenstände seit der Corona-Pandemie und hohe Energiekosten den Betrieb stark belasten. „Wir setzen auf handwerkliche Qualität, regionale Rohstoffe und eigene Produkte. Damit wir diesen Weg erfolgreich fortsetzen können, brauchen wir motivierte Lehrlinge und stabile Rahmenbedingungen – besonders bei den Energiekosten“, erklärte der Bäckermeister.

Die Bäckerei Hager wird in vierter Generation geführt, beschäftigt rund 180 Mitarbeitende und bildet Lehrlinge im Bäcker-Handwerk aus. An 16 Standorten in Niederösterreich ist das Unternehmen neben dem klassischen Bäckergewerbe auch im Kaffeehausbetrieb aktiv und setzt konsequent auf Natursauerteige und regionale Wertschöpfung.

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© Imre Antal Seit über 100 Jahren steht der Familienbetrieb für handwerkliche Qualität, regionale Rohstoffe und engagierte Lehrlingsausbildung.- v.l. WKNÖ-Direktor Johannes Schedlbauer, Geschäftsführer Wolfgang Hager, WKÖ-Präsidentin Martha Schultz und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker