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Überbrückungsabgeltung für Bauarbeiter

Voraussetzungen – Anspruch für Arbeitnehmer/Arbeitgeber – Höhe - Inkrafttreten

Stand:

Die Überbrückungsabgeltung ist eine Leistung der Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse (BUAK), die dazu beitragen soll, ein längeres Verbleiben des Arbeitnehmers im Erwerbsleben zu fördern. Deshalb haben sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber, bei Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen, einen Rechtsanspruch auf Überbrückungsabgeltung. 

Anspruchsvoraussetzungen 

Obwohl die Voraussetzungen für das Überbrückungsgeld erfüllt sind kann der Arbeitnehmer die Überbrückungsabgeltung beantragen, sofern er weiterhin in einem BUAG-pflichtigen Arbeitsverhältnis beschäftigt bleibt.

Die Überbrückungsabgeltung gebührt für jene Zeiten, in denen dem Arbeitnehmer das Überbrückungsgeld zugestanden wäre, er es jedoch nicht in Anspruch genommen hat.  

Überbrückungsabgeltung für den Arbeitnehmer 

Die Überbrückungsabgeltung gebührt dem Arbeitnehmer einmalig bei Antritt einer Alterspension (Alters-, Korridor- oder Schwerarbeitspension) und beträgt 35% des nicht in Anspruch genommenen Überbrückungsgeldes.  

Für die Inanspruchnahme der Überbrückungsabgeltung hat der Arbeitnehmer mindestens zwei Monate vor Beginn des Bezuges (Pensionsantritt) einen Antrag bei der BUAK einzubringen.  

Überbrückungsabgeltung für den Arbeitgeber 

Arbeitgeber, die Arbeitnehmer trotz Vorliegens der Anspruchsvoraussetzungen für das Überbrückungsgeld in ihrem Betrieb weiterbeschäftigen, erhalten am Ende des Arbeitsverhältnisses eine einmalige Überbrückungsabgeltung in der Höhe von 20% des sonst dem Arbeitnehmer zustehenden Überbrückungsgeldes.  

Dafür hat der Arbeitgeber mindestens zwei Monate vor Beginn des Bezuges (Pensionsantritt) einen Antrag bei der BUAK zu stellen. 

Ist dem Arbeitgeber eine Überbrückungsabgeltung durch die BUAK auszubezahlen, so kann diese mit offenen Zuschlagsforderungen verrechnet werden. 

Vorsicht! 
Der Arbeitgeber verliert seinen Anspruch auf Überbrückungsabgeltung, wenn er innerhalb der letzten fünf Jahre vor Antragstellung wiederholt gegen die sozialversicherungsrechtlichen Meldepflichten verstoßen hat.

Kombination Überbrückungsgeld und Überbrückungsabgeltung 

Das Überbrückungsgeld und die Überbrückungsabgeltung können auch hintereinander bezogen werden. So kann ein Arbeitnehmer, der beispielsweise Anspruch auf Überbrückungsgeld in der Dauer von 12 Monate hätte, dieses für einen kürzeren Zeitraum beziehen und für die verbleibenden Monate eine Überbrückungsabgeltung in Anspruch nehmen. 

Inkrafttreten

 Die Bauarbeiter-Überbrückungsabgeltung kann frühestens seit 1.1.2015 bezogen werden und gebührt Arbeitnehmern ab dem Geburtsjahrgang 1957.

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