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Autojahr
© Piman Khrutmuang - stock.adobe.com

Autojahr 2025 brachte zweistellige Zuwächse

Die Salzburger Fahrzeughändler haben im Vorjahr deutlich mehr Neuwagen verkauft als 2024. Um den zarten Aufschwung nicht zu gefährden, fordert Gremialobmann Josef Nußbaumer planbare, transparente und praxistaugliche Gesetze. 

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Aktualisiert am 14.01.2026

22.787 Pkw wurden im vergangenen Jahr in Salzburg neu zugelassen. Das ist ein Plus von 12% gegenüber 2024. "Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen war 2025 ein überraschend gutes Autojahr. Wir nähern uns wieder dem Vor-Corona-Niveau “, freut sich Josef Nußbaumer, Obmann des Landesgremiums Fahrzeughandel in der WKS. Die positive Entwicklung schlage sich bei vielen Betrieben auch in einer soliden Ertragslage nieder.  

Alternative Antriebe sind auf dem Vormarsch 

Die Absatzzahlen der reinen Elektrofahrzeuge gingen im Vorjahr um 38,2% auf 5.690 nach oben, sie machen bereits ein Viertel aller Neuzulassungen aus. Benzin- und Diesel-Hybrid-Autos kommen gemeinsam sogar auf 37,4%. Sie liegen damit nur mehr knapp hinter den neu zugelassenen Pkw mit Benzin- bzw. Dieselmotor, die auf einen Anteil von 37,7% kamen. Während sich der Rückgang bei den "Benzinern“ in Grenzen hielt (-4,3%), gab es bei den dieselbetriebenen Pkw ein Minus von fast 21%. "Alternative Antriebe gewinnen an Bedeutung, während klassische Verbrenner bei den Neuzulassungen Anteile verlieren“, erklärt Nußbaumer. Aus Sicht des Fahrzeughandels müsse die Mobilität der Zukunft technologieoffen sein.

Gremialobmann Josef Nußbaumer ist auch für das heurige Jahr vorsichtig optimistisch.
© Milovan Radakovic Gremialobmann Josef Nußbaumer ist auch für das heurige Jahr vorsichtig optimistisch.

Der Branchensprecher verweist darauf, dass der durchschnittliche CO2-Ausstoß von Neufahrzeugen in Österreich seit Jahren sinkt. "Wenn man reinen Elektrofahrzeuge mit einrechnet, liegen wir erstmals bei unter 100 Gramm pro Kilometer.“

Für das laufende Autojahr 2026 ist Nußbaumer vorsichtig optimistisch. Er hofft auf ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr. Der Gremialobmann fordert nachdrücklich planbare, transparente und praxistaugliche gesetzliche Regelungen für die Kfz-Branche. "Nur so können Investitionen und Beschäftigung gesichert werden.“ Verbesserungsbedarf gebe es vor allem bei der Normverbrauchsabgabe. "Die NoVA ist in ihrer jetzigen Form zu komplex, bürokratisch und kaum verständlich“, kritisiert Nußbaumer.