Naturschutzrechtliche Tipps für Projektanten
Im Rahmen einer WKS-Informationsveranstaltung zum Naturschutzrecht am 03.03.2026 erhalten interessierte Salzburger Unternehmen, die in Zukunft naturschutzrechtlich relevante Projekte starten wollen, wichtige Tipps, wie man solche Vorhaben möglichst richtig und effizient in Angriff nimmt und Fehler vermeidet.
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WKS-Bereichsleiter Christian Wagner: „Projektwerber und Investoren sollen Informationen für ihre strategische und organisatorische Vorgangsweise erhalten und bestmöglich vorbereitet werden, damit die Umsetzung des Vorhabens gelingen kann. Mit Impulsvorträgen und im Austausch mit Behördenvertretern, Sachverständigendienst, Planungsbüros, Landesumweltanwaltschaft und Rechtsanwälten sollen die Teilnehmer mehr Klarheit für solche Projekte bekommen. Bei der Veranstaltung wird über rechtliche, verfahrensspezifische, planerische und praktische Aspekte informiert."
Im ersten Vortrag von Landesumweltanwältin Gishild Schaufler werden Sinn und Zweck von Arten- und Naturschutz erläutert und Möglichkeiten dargestellt, wie man Projekte naturverträglicher gestalten und Stolpersteine in Naturschutzverfahren vermeiden kann, wenn gewisse Voraussetzungen bereits zu Beginn der Projektplanung mitgedacht werden.
Im zweiten Abschnitt wird darauf eingegangen, wie man erkennt, ob das Vorhaben naturschutzrechtlich bewilligungspflichtig ist und welche Ausnahmen es gegebenenfalls gibt. Daniela Reitshammer und Simon Klingler vom Amt der Salzburger Landesregierung geben einen Überblick über die zentralen Anforderungen an Unterlagen, Gutachten und Ausgleichsmaßnahmen. Außerdem erfahren die Veranstaltungsteilnehmer, welche Faktoren die Verfahrensdauer bestimmen und erhalten Tipps für die realistische Zeit- und Ressourcenplanung.
Olivia Ortner (Ingenieurbüro für Biologie) und Werner Krupitz (ARTENreich OG) er-läutern aus der planerischen Praxis, worauf im Vorfeld eines Vorhabens zu achten ist, um einen reibungslosen Genehmigungsprozess und Ablauf des Vorhabens zu gewährleisten. Zudem werden mögliche Maßnahmen dargestellt, welche bei Vorkommen geschützter Arten im Vorfeld des Eingriffs oder projektbegleitend umgesetzt werden können bzw. müssen, um eine behördliche Genehmigung zu erwirken.
Zum Abschluss werden Sonja Berl und Thomas Perfeller von der Berger Grobovschek Perfeller Rechtsanwälte OG Hinweise aus der anwaltlichen Praxis geben, wie man die richtigen Strategien entwickelt, um das Projekt bestmöglich auf das Naturschutzverfahren vorzubereiten und den Grundstein für eine erfolgreiche Umsetzung zu legen.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 03.03.2026 von 16.00 bis 18.30 Uhr im Penthouse A des WIFI Salzburg statt.