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Werden auch Sie ein Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb

Alle Infos dazu

Im Rahmen dieser Qualitäts- und Imageaktion sollen solche Betriebe ausgezeichnet werden, die sich in besonderer Weise um die Qualität der Lehrlingsausbildung bemühen. Die Vorteile einer solchen Auszeichnung liegen auf der Hand: Unternehmen, die sich durch hervorragende Ausbildung profilieren, haben nicht nur die Chance, die besten jungen Leute als Lehrlinge zu bekommen, sie schaffen sich auch ein Qualitätsimage, welches ihnen wichtige Vorteile auf dem Markt bringt.  

 
1. Ziel der Landesauszeichnung für Lehrbetriebe
  • Die Auszeichnung ist ein Beitrag zur Qualitätsverbesserung der Lehre.
  • Die Auszeichnungsaktion soll bei den ausgezeichneten, aber auch bei allen anderen  Ausbildungsbetrieben einen Qualitätsimpuls bringen.
  • Das Image der Lehrlingsausbildung wird somit gefestigt und verbessert.
  • Die Lehre positioniert sich als Qualitätsprodukt.
2. Nutzen der Auszeichnung für das Unternehmen
  • Vorteile bei der Lehrlingswerbung
  • Führung einer Plakette und eines Emblems
  • Spezieller PR-Effekt für das Unternehmen
3. Vorteile der Auszeichnung für Lehrlinge
  • Garantie für eine gute Ausbildung und Vorteile für die weitere Berufslaufbahn
  • Entscheidungshilfe bei der Wahl der Lehrstelle
  • Angebot zusätzlicher Weiterbildungsmöglichkeiten
4. Träger der Auszeichnung
Träger der Auszeichnung ist die Tiroler Landesregierung. Die Beurteilung erfolgt durch eine Jury, welche aus jeweils einem Vertreter der Landesregierung, der Wirtschaftskammer und der Arbeiterkammer besteht.
Die Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Tirol ist für die Administration zuständig.

5. Verleihung und Dauer der Auszeichnung
  • Die Verleihung erfolgt einmal jährlich im Rahmen eines Festaktes.
  • Die Auszeichnung wird für die Dauer von drei Jahren verliehen und kann von der verleihenden Stelle entzogen werden.
  • Im Fall der Betriebsnachfolge ist die Auszeichnung neu zu beantragen.
 

Folgende Zulassungsvoraussetzungen müssen für die Bewerbung erfüllt sein:

  1. Der/die Auszeichnungswerber/-in bildet zum Zeitpunkt der Antragstellung Lehrlinge aus.
  2. Mindestens zwei Lehrlinge sind in den letzten sechs Jahren zur Lehrabschlussprüfung angetreten und haben diese erfolgreich bestanden.
  3. Nicht bestandene Lehrabschlussprüfungen oder Lehrabbrüche stellen eine Ausnahme dar und sind vom/von den Lehrberechtigten hinreichend zu begründen; in diesem Fall behält sich die Jury eine Entscheidung über die Weiterführung des Auszeichnungsverfahrens vor.
  4. Der/die Auszeichnungswerber/-in bildet dem Berufsbild entsprechend aus und deckt allfällige Lücken durch einen Ausbildungsverbund ab.
  5. Es liegt ein schriftlicher Ausbildungsplan vor (z.B. betriebsbezogener schriftlicher Ausbildungsplan, Ausbildungsmappe, Werkstattwochenbuch), der die Ausbildung im Umfang des gesamten Berufsbildes sicherstellt.
  6. Die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen werden eingehalten (z.B. Kinder- und Jugendlichenbeschäftigungsgesetz, Berufsausbildungsgesetz)

Folgende Kriterien werden für die Bewertung herangezogen:

  1. Wir halten regelmäßig Kontakt mit der Fachberufsschule und den Erziehungsberechtigten.
    (0 - 2 Punkte)
  2. In der betrieblichen Ausbildung wird der Ausbildungsstand in der Berufsschule berücksichtigt bzw. der Lehrling auf den Berufsschulbesuch gezielt vorbereitet. (0 - 2 Punkte)
  3. Gespräche zwischen Lehrberechtigter/m bzw. Ausbilder/innen und Lehrlingen zur Rückmeldung über den Ausbildungsfortschritt finden regelmäßig statt. (0 - 1 Punkt)
  4. Vom Betrieb werden Zusatzunterricht oder Lernhilfe angeboten. (0 - 2 Punkte)
  5. Den Lehrlingen werden besondere Ausbildungsmaßnahmen angeboten. (0 - 3 Punkte)
  6. Die Persönlichkeitsentwicklung der Lehrlinge wird unterstützt. (0 - 2 Punkte)
  7. Unsere AusbilderInnen besuchen ausbildungsorientierte Weiterbildungsveranstaltungen bzw. besuchten mehr Fachkräfte unseres Betriebes als gesetzlich vorgeschrieben ein Ausbildertraining.  (0 - 2 Punkte)
  8. Im Unternehmen gibt es für Lehrlinge speziell motivierende Maßnahmen zur Honorierung hervorragender Leistungen im Betrieb und/oder in der Berufsschule (0 - 1 Punkt)
  9. Wir stellen unser Wissen, unsere Erfahrung und/oder unsere Einrichtungen im Bereich der Ausbildung auch über das Unternehmen hinaus zur Verfügung. (0 - 2 Punkte)
  10. In der Ausbildung wurden schwierige Situationen gemeistert (z.B. erfolgreiches Hinführen von leistungsschwachen Jugendlichen zur Lehrabschlussprüfung, Unterstützung nach krankheitsbedingten Ausfällen) (0 - 2 Punkte)
  11. Bei Bundes-, Landes-, oder internationalen Wettbewerben konnten Lehrlinge Erfolge erzielen oder sonstige Leistungsauszeichnungen erwerben. (0 - 2 Punkte)
  12. Bei Lehrabschlussprüfungen haben Lehrlinge ausgezeichnete und/oder gute Erfolge erreicht. (0 - 1 Punkt)

Für eine Auszeichnung sind mindestens 12 von 22 möglichen Punkten notwendig.

Das Prädikat ist für 3 Jahre gültig. Für eine neuerliche Verleihung muss im 3. Jahr angesucht werden. Die Anträge können von Jänner bis April eines jeden Jahres eingereicht werden.