50 Jahre dm: Innovation mit Haltung
Vom ersten dm Markt in Linz zum internationalen Handelsunternehmen: Seit 50 Jahren verbindet dm Innovation mit einer klaren Unternehmenskultur.
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1976 eröffnete dm am Linzer Taubenmarkt die erste Filiale in Österreich. Was damals eine Innovation war – Selbstbedienung, attraktive Preise und ein neues Einkaufserlebnis – veränderte den Drogeriefachhandel grundlegend. Heute zählt dm zu den führenden Drogerieunternehmen des Landes und steuert von seinem Firmensitz in Wals-Siezenheim bei Salzburg wichtige Bereiche für die gesamte Ländergruppe.
Die Drogerien waren kleine Läden mit einer Bedientheke, an der die gewünschten Produkte ausgegeben wurden. Dementsprechend war das dm Konzept, das die Gründer Götz Werner und Günter Bauer damals nach Österreich brachten und das den Fachhandel in Richtung Diskont und Selbstbedienung weiterentwickelte, eine echte Innovation“, berichtet Harald Bauer, Vorsitzender der dm Geschäftsführung.
Darüber hinaus seien es aber insbesondere die Werte und Grundhaltungen, die in der Wirtschaftsgemeinschaft dm den Unterschied machen: „Die Gründer haben uns mitgegeben, dass Wirtschaft für den Menschen da ist, nicht der Mensch für die Wirtschaft. Dass ein Unternehmen mehr sein muss als Wachstum und Gewinnorientierung. Dass wir ein Unternehmen schaffen wollen, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt – als Kunden, als Mitarbeiter und als Partner“, betont Harald Bauer.
Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor
Bereits 1982 formulierte dm seine bis heute gültige Philosophie: Ein Unternehmen soll die Bedürfnisse der Kunden erfüllen, Menschen Entwicklungsmöglichkeiten bieten und Verantwortung im Umfeld übernehmen. Der Claim „Hier bin ich Mensch. Hier kauf ich ein.“ bringt diese Haltung bis heute auf den Punkt.
Ein zentraler Bestandteil dieser Philosophie ist die Entwicklung der Mitarbeiter. Seit 1984 bildet dm Lehrlinge aus und zählt heute zu den größten Ausbildungsbetrieben in Österreich – insbesondere in den Berufen Drogist, Kosmetik, Fußpflege und Friseur.
Vom Drogeriemarkt zum Omnichannel-Unternehmen
Auch technologisch setzte dm früh Maßstäbe: Bereits 1984 wurden alle Märkte mit Scannerkassen ausgestattet, um Mitarbeiter zu entlasten und mehr Zeit für Beratung zu schaffen. Mit dem Online-Shop, der Mein dm-App und digitalen Services verbindet das Unternehmen heute stationären Handel und digitale Angebote.
381 dm Märkte gibt es mittlerweile in Österreich, rund 6.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten im Unternehmen. Der Firmensitz in Wals-Siezenheim sowie das dm dialogicum in Salzburg sind zentrale Drehscheiben für die Entwicklung des Unternehmens.
Nachhaltigkeit als langfristige Strategie
Nachhaltigkeit ist seit vielen Jahren Teil der Unternehmensstrategie. Bereits 1986 setzte dm mit einem Bio-Sortiment Akzente, später folgten Naturkosmetik, Nachfüllstationen und Maßnahmen zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks.
Seit 2010 bezieht dm ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien. Auch Logistik und Energieversorgung werden laufend weiterentwickelt – etwa durch den Ausbau von Bahntransporten und emissionsfreie Zustellung in urbanen Gebieten.
„Lust an Zukunft“: Engagement sichtbar machen
Zum 50-Jahre-Jubiläum startet dm die Initiative „Lust an Zukunft“. Damit möchte das Unternehmen Menschen und Organisationen sichtbar machen, die sich gesellschaftlich engagieren und aktiv an der Zukunft mitgestalten.
Denn genau darin sieht dm auch seine eigene Rolle: nicht nur Produkte anzubieten, sondern Verantwortung zu übernehmen – für Kunden, Mitarbeiter und die Gesellschaft.
Infokasten: dm drogerie markt Österreich
- Firmensitz: Wals-Siezenheim, Salzburg
- 1976 Eröffnung des ersten dm Marktes in Österreich/Linz am Taubenmarkt
- 381 dm Märkte österreichweit, davon 118 mit dm Friseurstudio und 87 mit dm Kosmetikstudio
- 6.844 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei dm Österreich
- Umsatz 2024/25: rund 1,4 Mrd. €