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Ein Mann wirft Geld in ein Sparschwein.
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Studie der Sparkasse zeigt: Anleger denken langsam um

Auch wenn das klassische Sparkonto bei den Salzburgern nach wie vor sehr beliebt ist, gewinnen Anlageformen wie Wertpapiere zunehmend an Bedeutung.  

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 21.10.2026

Laut einer aktuellen Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen besitzen 80% der Salzburgerinnen und Salzburger ein Sparkonto. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um einen Prozentpunkt. Zugleich ist der Anteil jener Salzburger, die in Wertpapiere investieren, von 32% auf 35% gestiegen. Bei Gold und anderen Edelmetallen gab es sogar einen Zuwachs von 18% auf 33%. „Der Trend geht in die richtige Richtung“, meint Maximilian Clary und Aldringen, Privatkundenvorstand der Erste Bank Österreich. 

Sicherheit steht ganz oben

Das zentrale Sparziel der Salzburger sei Sicherheit: „95% sparen, um einen Notgroschen zu haben. Für 79% ist das Hauptmotiv die finanzielle Absicherung und Vorsorge.“

Auf dem Bild sind Maximilian Clary und Aldringen von der Erste Bank und Claus Graggaber, Landesdirektor der Salzburger Sparkasse, zu sehen.
© wildbildPräsentierten aktuelle Zahlen zum Sparverhalten der Salzburger (v. l.): Maximilian Clary und Aldringen (Erste Bank) und Claus Graggaber, Landesdirektor der Salzburger Sparkasse.

83% bezeichnen es als „sehr wichtig“ oder „ziemlich wichtig“, Geld auf die hohe Kante zu legen. Der finanzielle Spielraum nimmt laut der Studie jedoch ab: Mehr als ein Viertel der Befragten gaben an, dass am Ende des Monats nichts mehr zum Sparen übrigbleibe. Obwohl der durchschnittliche monatliche Sparbetrag gegenüber 2025 von 277 € auf 283 gestiegen ist, sind nur 35% der Salzburger damit zufrieden.  

Sparquote geht wieder nach unten

Die Sparquote, die bereits im Vorjahr von 11,7% auf 10% gesunken ist, geht heuer weiter zurück – und zwar voraussichtlich auf 8,7%. Für Claus Graggaber, Landesdirektordirektor der Salzburger Sparkasse, ist das aber kein Grund zur Besorgnis: „Damit haben wir wieder ein normales Niveau erreicht und liegen immer noch über dem europaweiten Durchschnitt.“