Studie der Sparkasse zeigt: Anleger denken langsam um
Auch wenn das klassische Sparkonto bei den Salzburgern nach wie vor sehr beliebt ist, gewinnen Anlageformen wie Wertpapiere zunehmend an Bedeutung.
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Laut einer aktuellen Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen besitzen 80% der Salzburgerinnen und Salzburger ein Sparkonto. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um einen Prozentpunkt. Zugleich ist der Anteil jener Salzburger, die in Wertpapiere investieren, von 32% auf 35% gestiegen. Bei Gold und anderen Edelmetallen gab es sogar einen Zuwachs von 18% auf 33%. „Der Trend geht in die richtige Richtung“, meint Maximilian Clary und Aldringen, Privatkundenvorstand der Erste Bank Österreich.
Sicherheit steht ganz oben
Das zentrale Sparziel der Salzburger sei Sicherheit: „95% sparen, um einen Notgroschen zu haben. Für 79% ist das Hauptmotiv die finanzielle Absicherung und Vorsorge.“

83% bezeichnen es als „sehr wichtig“ oder „ziemlich wichtig“, Geld auf die hohe Kante zu legen. Der finanzielle Spielraum nimmt laut der Studie jedoch ab: Mehr als ein Viertel der Befragten gaben an, dass am Ende des Monats nichts mehr zum Sparen übrigbleibe. Obwohl der durchschnittliche monatliche Sparbetrag gegenüber 2025 von 277 € auf 283 gestiegen ist, sind nur 35% der Salzburger damit zufrieden.
Sparquote geht wieder nach unten
Die Sparquote, die bereits im Vorjahr von 11,7% auf 10% gesunken ist, geht heuer weiter zurück – und zwar voraussichtlich auf 8,7%. Für Claus Graggaber, Landesdirektordirektor der Salzburger Sparkasse, ist das aber kein Grund zur Besorgnis: „Damit haben wir wieder ein normales Niveau erreicht und liegen immer noch über dem europaweiten Durchschnitt.“