Awards: Schüler-Abschlussarbeiten auf der großen Bühne
Mehr als 200 Gäste fanden sich kürzlich in der FH Salzburg ein. Im Mittelpunkt standen herausragende Abschlussarbeiten von Salzburger Schülerinnen und Schüler.
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Die Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe im Salzburger Bildungs- und Innovationskalender entwickelt. Ziel ist es, besonders engagierten jungen Menschen eine Bühne zu bieten und ihre Leistungen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Zwei Wettbewerbe standen heuer im Fokus. Beim „Smart Up Award“, einer Initiative der Wirtschaftskammer Salzburg und der Salzburger Nachrichten, wurden die besten Diplomarbeiten des Bundeslandes prämiert. Aus knapp 100 eingereichten Projekten wählte eine Fachjury die Sieger aus.
Beim „Matura Award“ der FH Salzburg wurde in mehreren Pitch-Runden um die begehrten Auszeichnungen in sechs Kategorien gekämpft. Insgesamt wurden 15 Siegerteams auf die Bühne gebeten. Die Preisgelder beliefen sich auf mehr als 9.000 €. Davon entfielen 6.000 € auf den „Smart Up Award“ und 3.000 € auf den „Matura Award“. Zusätzlich erhielten die Gewinner des „Matura Awards“ einen Erlass der Studiengebühren für ein Studienjahr an der FH Salzburg.
Die Preisvergabe erfolgte gemeinsam mit langjährigen Partnern aus Wirtschaft und Bildung. Die Patronanz für die HAK-Kategorie übernahm erneut der Raiffeisenverband Salzburg. Die Salzburg AG unterstützte die HTL-Kategorie und wurde durch Vorstand Herwig Struber vertreten. Die Preise in der HLW-Kategorie wurden stellvertretend für die Wirtschaftskammer Salzburg von Vizepräsidentin Marianne Kusejko übergeben. Sie betonte die große Bedeutung gut ausgebildeter Mitarbeiter: „Sie sind das Fundament jedes erfolgreichen Unternehmens Die Voraussetzung dafür ist ein Bildungssystem, das sich an den Anforderungen der Wirtschaft orientiert. Das beginnt bei den Basiskompetenzen Lesen, Schreiben, Rechnen, dazu Fremdsprachen und IT-Kompetenz. Diese sollen mit dem Abschluss der Pflichtschulzeit entsprechend entwickelt sein, damit darauf eine weitere berufliche Ausbildung aufsetzen kann.“
Ein Blick auf die Siegerprojekte zeigt die thematische Vielfalt der eingereichten Arbeiten. Von technischen Innovationen über digitale Dienstleistungen bis zu gesellschaftlichen Fragestellungen reichte das Spektrum. Den ersten Platz in der HTL-Kategorie sicherten sich Gabriel Dertnig und Jonas Wenger von der HTL Kuchl mit der Entwicklung einer Fräsvorrichtung mit Kopierfunktion. In der HAK-Kategorie überzeugte das Team Daniel Mühlthaler, Lukas Ober, Tobias Haslauer und Luca Schmitzberger mit dem Projekt „Track my Service“. Bei den HLW-Arbeiten gewann das Team Celina Würrer und Leonie Kirchgassner mit einer Analyse von ETFs als Möglichkeit der Pensionsvorsorge.