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Ehrentag der Mütter belebt das Geschäft

Vom Muttertag profitieren in erster Linie Händler, aber auch Gastronomie- und Freizeitbetriebe. Laut einer Online-Umfrage der KMU Forschung Austria planen die Salzburgerinnen und Salzburger heuer im Schnitt 87 € für Muttertagsgeschenke ein.

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Aktualisiert am 06.05.2026

In Summe sind im gesamten Bundesland Ausgaben von rund 25 Mill. € (plus 2 Mill. € gegenüber 2024) zu erwarten. Österreichweit werden es voraussichtlich 308 Mill. € sein. „Der Muttertag bleibt ein wichtiger Umsatzbringer für die Salzburger Wirtschaft und stellt in der aktuell herausfordernden Situation eine wesentliche Stütze für den Einzelhandel dar. Die beachtlichen Ausgaben beschränken sich allerdings auf relativ wenige Branchen“, resümiert Alexander Schwarzbeck, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Salzburg.   

Laut der Umfrage wollen heuer 65% der Salzburger am 10. Mai jemanden beschenken. Gekauft werden die Präsente vorwiegend im stationären Handel: 86% ziehen das Einkaufen im Geschäft dem Bestellen im Internet vor. Mit einem Anteil von 73% sind – wenig überraschend – Mütter die häufigsten Geschenkempfänger. 

Stationäre Geschäfte werden bevorzugt

Auch diesmal führen Blumen bzw. Pflanzen die Rangliste der beliebtesten Muttertagsgeschenke an. Sie kommen auf einen Anteil von 59%. Dahinter folgen mit deutlichem Abstand Restaurantbesuche (21%) sowie Süßigkeiten und Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen wie Kino- oder Theaterbesuche (je 20%). 79% der Salzburger, die Blumen oder Pflanzen verschenken, geben ihr Geld im Blumenfachhandel aus. 38% kaufen sie auch oder nur im Supermarkt ein. 

Für die heimischen Floristen zählt der Muttertag zu den verkaufsstärksten Tagen im Jahr. „Bei den Blumen sind nach wie vor Tulpen und Gerbera aus heimischer Zucht gefragt. Aber auch der Klassiker Rosen wird gerne geschenkt“, erläutert Stefan Monger, Innungsmeister der Salzburger Gärtner und Floristen.  

Auch für die heimische Gastronomie ist der Muttertag einer der wichtigsten und umsatzstärksten Tage im Jahr. „Der Tag ist als Verwöhntag für die Mütter fix verankert. Sehr oft wird ein Familienausflug mit einem Wirtshausbesuch abgeschlossen“, betont Gastronomie-Obmann Albert Ebner. Vom Muttertag profitieren neben der Gastronomie auch viele andere touristische Anbieter vor allem im Bereich der Freizeitbetriebe.