Energiegemeinschaften: Neue Chancen für Salzburgs Betriebe
Energiegemeinschaften werden für Unternehmen zunehmend zu einem wichtigen Baustein der Energiewende. Markus Schwarz vom Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR) gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Potenziale.
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In Salzburg gibt es bereits rund 1.300 Energiegemeinschaften – Tendenz steigend. „Die Entwicklung hat sich schneller vollzogen als erwartet“, sagt Schwarz. Die Modelle reichen von kleinen Zusammenschlüssen im Wohnbau bis hin zu betrieblichen Kooperationen.
Besonders relevant sind derzeit drei Varianten: Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen (GEA), Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften (EEG) sowie künftig Peer-to-Peer-Modelle, die direkten Energieaustausch ohne eigene Rechtspersönlichkeit ermöglichen.
Für Unternehmen steht vor allem die Planungssicherheit im Vordergrund. „Energiepreise können innerhalb der Gemeinschaft stabil gehalten werden“, so Schwarz. Gleichzeitig spielten auch soziale Aspekte und eine stärkere Auseinandersetzung mit dem eigenen Energieverbrauch eine Rolle.
Unternehmen seien dabei zentrale Akteure, da sie überschüssigen Strom aus dezentraler Produktion gut nutzen können. Wer einsteigen möchte, sollte zunächst die eigene Energiesituation prüfen. Unterstützung bieten das umwelt service salzburg sowie das SIR. Die Plattform „Strom verbindet“ hilft zudem bei der passenden regionalen Vernetzung.